Broadcom Aktie: Rekordjagd!
Während der breite Tech-Sektor im November schwächelte, kennt Broadcom aktuell kein Halten mehr. Der Halbleiter-Gigant hat sich erfolgreich vom negativen Markttrend abgekoppelt und das Wochenende auf einem neuen Allzeithoch eingeläutet. Doch was treibt diese Rallye wirklich an und ist die enorme Bewertung überhaupt noch gerechtfertigt?
Goldman zündet den Turbo
Hauptverantwortlich für die jüngste Outperformance ist eine äußerst bullische Einschätzung von Goldman Sachs. Die Analysten bestätigten nicht nur ihre Kaufempfehlung, sondern schraubten das Kursziel noch einmal deutlich nach oben. Das suggeriert weiteres Aufwärtspotenzial, selbst auf dem aktuellen Rekordniveau.
Der zentrale Treiber dieser Euphorie ist Broadcoms Geschäft mit maßgeschneiderten Chips, dem sogenannten „Custom Silicon“. Experten prognostizieren hier ein explosives Wachstum: Die KI-bezogenen Umsätze könnten sich im Geschäftsjahr 2026 im Jahresvergleich mehr als verdoppeln und die Marke von 45 Milliarden Dollar ins Visier nehmen.
Der Gemini-Effekt
Ein entscheidender Katalysator für diese Prognosen ist Google. Der jüngste Start des neuen KI-Modells „Gemini 3“ befeuert die Fantasie der Anleger direkt, da Broadcom die spezialisierten Tensor Processing Units (TPUs) für den Suchmaschinenriesen entwickelt.
Während Google seine Infrastruktur massiv ausbaut, um Gemini 3 zu unterstützen, steigen die Erwartungen an die Auslieferung von Broadcoms Beschleuniger-Chips sprunghaft an. Diese enge Verzahnung mit einem der wichtigsten KI-Projekte der Welt macht die Aktie zum bevorzugten Investment für Anleger, die auf die Infrastruktur hinter der künstlichen Intelligenz setzen wollen.
Mehr als nur Chips
Broadcom punktet jedoch nicht nur bei Prozessoren, sondern deckt mit neuer Hardware im Bereich Networking auch die notwendige Vernetzung ab. Die Einführung neuer Brocade-Switches Ende November unterstreicht die Strategie, die gesamte Wertschöpfungskette im Rechenzentrum zu bedienen.
Marktdaten bestätigen die Sonderstellung des Unternehmens: Während viele Chip-Konkurrenten zuletzt unter Volatilität litten, kletterte die Broadcom-Aktie unaufhaltsam weiter und schloss am Freitag passgenau auf ihrem 52-Wochen-Hoch von 347,95 Euro. Damit notiert der Titel stolze 126 Prozent höher als noch vor zwölf Monaten.
Zahlenwerk als Bewährungsprobe
Der Blick richtet sich nun gespannt auf den 11. Dezember 2025, wenn die Quartalszahlen auf den Tisch kommen. Die Erwartungen der Wall Street sind angesichts einer Bewertung mit einem KGV von über 100 gigantisch. Im Fokus steht dabei vor allem der Ausblick für 2026. Anleger sollten gewarnt sein: Bei dieser enormen Fallhöhe könnte jede noch so kleine Enttäuschung bei der Prognose eine scharfe Konsolidierung auslösen.
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