Broadcom hat im ersten Geschäftsquartal ein bemerkenswertes Wachstum im KI-Geschäft vorgelegt. Der Umsatz mit KI-Halbleitern hat sich mehr als verdoppelt – und für das laufende Quartal kündigt CEO Hock Tan eine noch stärkere Beschleunigung an. Die Zahlen untermauern die zentrale Rolle des Chipkonzerns im globalen Infrastruktur-Ausbau für künstliche Intelligenz.

Rekordquartal dank maßgeschneiderter Chips

Im ersten Geschäftsquartal, das am 1. Februar endete, stieg der Gesamtumsatz um 29 Prozent auf 19,31 Milliarden Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie erreichte 2,05 Dollar und lag damit über der Analystenschätzung von 2,03 Dollar. Der Nettogewinn kletterte auf 7,35 Milliarden Dollar, verglichen mit 5,50 Milliarden im Vorjahresquartal.

Das Kernstück der Entwicklung: Die KI-Sparte verbuchte einen Umsatzanstieg von 106 Prozent auf 8,4 Milliarden Dollar. Verantwortlich dafür war vor allem die starke Nachfrage nach kundenspezifischen KI-Beschleunigern und KI-Netzwerklösungen. Das Geschäft mit maßgeschneiderten ASICs (Application-Specific Integrated Circuits) legte um 140 Prozent zu, während der Bereich KI-Networking um 60 Prozent wuchs.

Ausblick übertrifft Erwartungen deutlich

Für das laufende zweite Geschäftsquartal stellt Broadcom einen Umsatz von rund 22 Milliarden Dollar in Aussicht – deutlich über der Konsensschätzung von 20,56 Milliarden. Das entspricht einem Wachstum von 47 Prozent im Jahresvergleich und markiert eine klare Beschleunigung gegenüber dem Vorquartal.

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Besonders dynamisch soll sich erneut das KI-Halbleitergeschäft entwickeln: Hier peilt das Management 10,7 Milliarden Dollar an, was einem Plus von 140 Prozent entsprechen würde. CEO Hock Tan formulierte auf der Analystenkonferenz eine bemerkenswerte Langfristperspektive: "Wir sehen bereits jetzt, dass wir 2027 mit KI-Chips allein einen Umsatz von über 100 Milliarden Dollar erzielen können."

Partnerschaften mit Tech-Giganten sichern Pipeline

Die Umsatzvisibilität stützt sich auf langfristige Vereinbarungen mit den größten Technologiekonzernen der Welt. Tan nannte konkrete Zahlen: Für Anthropic soll Google 2026 ein Gigawatt an Tensor-Processing-Units abnehmen, 2027 mehr als drei Gigawatt. OpenAI plane, 2027 über ein Gigawatt der ersten Generation seines Custom-Chips zu installieren.

Auch Meta bleibt ein wichtiger Partner. Der MTIA-Beschleuniger des Konzerns befindet sich bereits in der Auslieferung. Meta ziele auf mehrere Gigawatt an Custom-Accelerator-Kapazität ab 2027, so Tan. Broadcom hat sich die benötigten Komponenten durch mehrjährige Lieferverträge bis 2028 gesichert.

Der freie Cashflow im Quartal belief sich auf 8,01 Milliarden Dollar. Davon flossen 10,9 Milliarden an die Aktionäre zurück – 3,1 Milliarden als Dividende, 7,8 Milliarden durch Aktienrückkäufe. Der Verwaltungsrat genehmigte zudem ein neues Rückkaufprogramm über 10 Milliarden Dollar, gültig bis Ende 2026. Die Quartalsdividende wurde auf 0,65 Dollar je Aktie festgelegt, zahlbar am 31. März.

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