BP Aktie: Rückkehr in die Tiefsee
Fast 16 Jahre nach der Deepwater-Horizon-Katastrophe kehrt BP mit einem Großprojekt in den Golf von Mexiko zurück. Die US-Regierung hat das Kaskida-Tiefseeprojekt offiziell genehmigt — eine Entscheidung, die trotz Widerstand von Umweltorganisationen und demokratischen Gesetzgebern fiel.
Fünf Milliarden Dollar für die Tiefsee
Das Kaskida-Feld wurde vor rund zwei Jahrzehnten entdeckt, blieb aber lange unangetastet. Der Grund: Die Bohrtechnik war schlicht nicht ausgereift genug, um die extremen Druckverhältnisse in dieser Tiefe sicher zu beherrschen. Erst neuere technologische Entwicklungen im Offshore-Bereich machen die Förderung heute möglich.
BP investiert nun fünf Milliarden Dollar in das Projekt. Die Produktion soll 2029 anlaufen. In der ersten Betriebsphase wird eine Fördermenge von rund 275 Millionen Barrel Öläquivalent erwartet. Das breitere Meeresbodengebiet, in dem Kaskida liegt, gilt als besonders ressourcenreich — Schätzungen beziffern die entdeckten Reserven der Region auf bis zu zehn Milliarden Barrel.
Strategische Neuausrichtung im Golf von Mexiko
Für BP markiert die Genehmigung eine klare strategische Weichenstellung. Zwar durfte das Unternehmen bereits ab Anfang 2014 wieder an Bundesausschreibungen für Offshore-Bohrrechte teilnehmen, doch ein vollständig neues Feldentwicklungsprojekt dieser Größenordnung blieb aus — bis jetzt.
Die Aktie notiert aktuell auf einem 52-Wochen-Hoch und hat seit Jahresbeginn rund 22 Prozent zugelegt. Mit Kaskida sichert sich BP einen langfristigen Upstream-Baustein, der die Kohlenwasserstoffproduktion weit ins nächste Jahrzehnt hinein stützen soll.
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