Boeing Aktie: Rekordauftragsbestand
Boeing meldet einen historischen Auftragsbestand von 682 Milliarden US-Dollar – mehr als je zuvor in der Unternehmensgeschichte. Über 6.100 Verkehrsflugzeuge warten auf Auslieferung. Die eigentliche Frage ist, ob Boeing diese Nachfrage auch in Gewinne ummünzen kann.
Einmaleffekt überdeckt operative Schwäche
Das jüngste Finanzergebnis wurde maßgeblich durch den Verkauf der Sparte Digital Aviation Solutions geprägt. Der Veräußerungsgewinn von 9,6 Milliarden US-Dollar schlug mit rund 11,83 US-Dollar je Aktie zu Buche und ließ die Gesamtprofitabilität auf dem Papier deutlich steigen.
Bereinigt um diesen Einmaleffekt zeigt sich ein anderes Bild: Das Kerngeschäft mit Verkehrsflugzeugen (BCA) wies eine operative Marge von minus 5,6 Prozent aus. Die hohe Nachfrage schlägt sich also noch nicht in stabilen Ergebnissen nieder.
Produktion stabilisiert sich, Ziele bleiben ambitioniert
Operativ gibt es Fortschritte. Die 737-MAX-Produktion läuft mittlerweile bei 42 Maschinen pro Monat. CEO Kelly Ortberg peilt für das Geschäftsjahr 2026 einen freien Cashflow zwischen einer und drei Milliarden US-Dollar an.
Um die technische Basis langfristig zu stärken, ernannte Boeing am 27. März mehrere leitende Ingenieure zu sogenannten Executive Technical Fellows. Sie sollen die technische Ausrichtung des Konzerns prägen und die Ingenieurkultur in den Bereichen Verkehrsflugzeuge und Rüstung festigen.
Parallel dazu arbeitet Boeing an der Integration von Spirit AeroSystems, um Lieferkettenunterbrechungen zu reduzieren. Gelingt das, wäre der Weg zu positiven operativen Margen im Kerngeschäft deutlich kürzer.
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