Boeings Weg zurück zur Profitabilität bleibt steinig. Während das Unternehmen ambitionierte Produktionsziele für den 737 MAX ausruft, häufen sich operative Störungen — zuletzt auf dem Rollfeld in Syracuse.

Was CFO Malave einräumen musste

Auf der Bank of America Global Industrials Conference am 17. März gab Finanzchef Jay Malave einen ernüchternden Ausblick auf das Kerngeschäft. Das Segment Verkehrsflugzeuge wird 2026 keine Gewinnschwelle erreichen — das Ziel verschiebt sich auf 2027. Belastet wird die Bilanz unter anderem durch die Integration von Spirit AeroSystems, die Boeing im Dezember 2025 für 4,7 Milliarden Dollar übernommen hatte.

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Auch konkrete Lieferprobleme drücken auf die Zahlen. Beim 787 Dreamliner erwartet Boeing im laufenden Quartal nur rund 15 Auslieferungen statt der geplanten 20 — Ursache sind ausstehende Zulassungen für bestimmte Sitzkonfigurationen. Zusätzlich befinden sich etwa 25 fertiggestellte 737-MAX-Maschinen in Nacharbeit, weil Verdrahtungsmängel entdeckt wurden.

Produktionsausbau als Gegengewicht

Auf der anderen Seite stehen konkrete Ausbaupläne. Die Produktionsrate des 737 MAX soll bis Ende 2026 von 42 auf 47 Einheiten pro Monat steigen. Eine vierte Fertigungslinie in Everett soll noch im Sommer anlaufen. Das Management verweist zudem auf einen Rückgang der Fertigungsfehler um 40 Prozent — ein Indikator, dass die Qualitätskontrolle greift.

Für die zweite Jahreshälfte 2026 erwartet Boeing außerdem die FAA-Zertifizierung der Varianten 737-7 und 737-10. Gelingt das planmäßig, wäre das Jahresziel von rund 500 MAX-Auslieferungen zumindest rechnerisch erreichbar. Die Aktie notiert aktuell rund 17 Prozent unter ihrem Jahreshoch vom Januar — der Markt bewertet den Fortschritt bislang skeptisch.

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