Boeing Aktie: Gemischtes Bild
Boeing hat eine arbeitsreiche Woche hinter sich. Produktionsfehler bei der 737 MAX, ein kritischer NASA-Bericht zum Starliner-Programm und gleichzeitig milliardenschwere Rüstungsaufträge — der Konzern jongliert derzeit auf mehreren Baustellen.
Kabelfehler bremst Auslieferungen
Bis zu 25 fertiggestellte 737-MAX-Maschinen müssen vor ihrer Auslieferung repariert werden. Ein lokaler Bearbeitungsfehler in der Fertigung hat Kabelisolierungen an einer Charge neu gebauter Jets beschädigt. Die betroffenen Flugzeuge müssen physisch inspiziert und die Verkabelung ausgetauscht werden, bevor sie an Kunden übergeben werden können.
Das Management betonte, die laufenden Produktionsraten seien nicht beeinträchtigt. Die Jahresziele für kommerzielle Auslieferungen sollen trotz der Verzögerungen erreichbar bleiben.
NASA-Kritik, aber kein Programmabbruch
Parallel dazu veröffentlichte die NASA einen 311-seitigen Bericht mit umfangreicher Kritik an der operativen Leistung des Starliner-Raumschiffs. Das Dokument beschreibt die Unzufriedenheit der Raumfahrtbehörde mit dem jüngsten Missionsverlauf in erheblichem Detail.
Trotz der scharfen Bewertung bestätigte die NASA, das Starliner-Programm fortzuführen. Boeing muss das technische Feedback nun systematisch abarbeiten, um die Missionsfähigkeit des Raumschiffs langfristig zu sichern.
Rüstungsgeschäft liefert Stabilität
Während das kommerzielle und das Raumfahrtgeschäft unter Druck stehen, läuft das Verteidigungssegment auf Hochtouren. Zuletzt sicherte sich Boeing einen Navy-Vertrag über 489 Millionen US-Dollar sowie eine Vertragsoption über 2,34 Milliarden Dollar für das E-7A-Aufklärungsprogramm. Hinzu kommt ein 289-Millionen-Dollar-Auftrag zur Lieferung von bis zu 5.000 Präzisionsmunitionssystemen an Israel.
Diese Abschlüsse in rascher Folge unterstreichen die anhaltend starke Nachfrage nach Boeings Rüstungsportfolio — und dürften dazu beigetragen haben, dass die Aktie am Freitag um rund 2,6 Prozent zulegte und damit den breiten Industriesektor übertraf. Institutionelle Investoren wie Mackenzie Financial und Quadrature Capital bauten ihre Positionen im Wochenverlauf aus; das Optionshandelsvolumen stieg auf fast das Dreifache des Tagesdurchschnitts.
Die Aktie notiert aktuell rund 14 Prozent unter ihrem Jahreshoch von 214 Euro — wie schnell Boeing diesen Abstand schließen kann, hängt maßgeblich davon ab, wie zügig die 737-MAX-Reparaturen abgeschlossen und die Starliner-Auflagen erfüllt werden.
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