Bloom Energys Auftragsbuch hat sich innerhalb eines Jahres auf rund 6 Milliarden Dollar mehr als verdoppelt. Gleichzeitig bewegen sich institutionelle Investoren in entgegengesetzte Richtungen — ein Zeichen, dass der Markt das Unternehmen gerade neu einpreist.

Wachstum trifft auf gemischte Signale

Fred Alger Management LLC ist im dritten Quartal mit einem Neuinvestment von rund 11,8 Millionen Dollar eingestiegen und hält nun 139.531 Aktien. Aquatic Capital Management LLC hat zur gleichen Zeit seinen Bestand um 83,4 Prozent reduziert — von über 400.000 auf noch 66.397 Aktien im Wert von etwa 5,6 Millionen Dollar.

Solche gegensätzlichen Bewegungen bei großen Fonds sind selten zufällig. Sie spiegeln unterschiedliche Einschätzungen darüber wider, ob Bloom Energy sein ambitioniertes Wachstumsprogramm tatsächlich umsetzen kann.

Zahlen und Prognose

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Die Grundlage für den Optimismus lieferten die Ergebnisse des vierten Quartals 2025, die Anfang Februar veröffentlicht wurden. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 35,9 Prozent auf 777,7 Millionen Dollar. Der Non-GAAP-Gewinn je Aktie lag bei 0,45 Dollar.

Für das Gesamtjahr 2026 stellt das Unternehmen einen Umsatz zwischen 3,1 und 3,3 Milliarden Dollar in Aussicht — bei einem EPS zwischen 1,33 und 1,48 Dollar. Das Wachstum soll vor allem aus dem KI-Rechenzentrumsmarkt kommen, wo Bloom Energys Festoxid-Brennstoffzellen als dezentrale Stromversorgung zunehmend gefragt sind.

Die Aktie hat seit ihrem 52-Wochen-Tief im Mai 2025 eine bemerkenswerte Aufholjagd hingelegt und notiert aktuell rund 71 Prozent über ihrem 200-Tage-Durchschnitt. Ob das Unternehmen seinen 6-Milliarden-Auftragsbestand planmäßig in Umsatz verwandeln kann, wird die entscheidende Frage für die Kursentwicklung in den kommenden Quartalen sein.

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