Bitcoin: Zögerliches Vorankommen
Der Bitcoin-Kurs setzt seine Talfahrt auch am Freitag fort. Nach einem kurzen Hoffnungsschimmer in den vergangenen Wochen notiert die Kryptowährung mittlerweile rund 48 Prozent unter ihrem Allzeithoch. Innerhalb von nur 24 Stunden verlor Bitcoin mehr als 10 Prozent an Wert. Die gesamte Krypto-Welt befindet sich damit in Aufruhr.
Analysten sehen keine Bodenbildung
Die Experten von Jefferies äußern sich wenig optimistisch. Sie identifizieren derzeit kaum bullische Indikatoren, die auf eine baldige Bodenbildung bei Bitcoin hindeuten würden. Auch Ethereum, die zweitgrößte Kryptowährung, trifft es hart: Hier beträgt der Verlust vom Höchststand sogar 60 Prozent.
Besonders bemerkenswert: Während klassische Aktienmärkte wie die Nasdaq seit Jahresbeginn nur knapp 3 Prozent im Minus notieren, zeigen die Volatilitätsindizes massive Ausschläge. Der VXN, das Angstbarometer der Tech-Börse, erreichte am Donnerstag die Marke von 30 Punkten – deutlich über dem Zweijahres-Durchschnitt von 21. Dies signalisiert erhebliche Nervosität unter Anlegern.
Risiko-Assets verlieren an Attraktivität
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Die aktuelle Korrektur bei Kryptowährungen fügt sich in ein größeres Bild ein: Anleger fordern zunehmend höhere Risikoprämien für spekulative Anlagen. Der Mythos, dass Künstliche Intelligenz und Technologie alle Probleme lösen werden, ist ein wenig verblasst. Die immensen Investitionen der Big-Tech-Konzerne in KI-Infrastruktur – es geht um hunderte Milliarden Dollar – werden von Investoren mittlerweile kritischer beäugt. Die zentrale Frage lautet: Wann und wie werden diese Summen zurückgezahlt?
Diese Skepsis trifft alle Risiko-Assets, allen voran Kryptowährungen. Bitcoin gilt trotz aller Reifung des Marktes nach wie vor als hochspekulatives Investment ohne fundamentale Bewertungsgrundlage. Anders als bei Aktien gibt es keine Cashflows oder Unternehmensgewinne, an denen sich der Wert festmachen ließe.
Verunsicherte Marktteilnehmer drücken in solchen Phasen deutlich schneller auf den Verkaufsknopf – ein Phänomen, das sich aktuell bei Bitcoin eindrücklich zeigt. Ob die Korrektur bereits ausgelaufen ist oder sich weiter fortsetzt, bleibt angesichts der fehlenden bullischen Signale offen.
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