Der Kryptomarkt hält den Atem an. Nach einer turbulenten Woche dominiert „Angst“ die Stimmung der Anleger, während der Bitcoin-Kurs verzweifelt um eine wichtige psychologische Unterstützung kämpft. Doch hinter den Kulissen spielt sich ein widersprüchliches Szenario ab: Während ein Wall-Street-Gigant massiv Kapital abzieht, nutzt eine bekannte Star-Investorin den Rücksetzer eiskalt aus. Steht der Markt vor einem weiteren Absturz oder ist das die Ruhe vor dem Sturm?

BlackRock flüchtet – Ark greift zu

Eine ungewöhnliche Divergenz bei den institutionellen Investoren sorgt für Verunsicherung. Der bisherige Trend stetiger Zuflüsse in die Spot-ETFs ist jäh abgerissen. Besonders alarmierend: Der Branchenprimus BlackRock verzeichnete massive Abflüsse aus seinem iShares Bitcoin Trust (IBIT). Dass Anleger hier in historischem Ausmaß Kapital abziehen, deutet darauf hin, dass große Adressen zum Jahresende Risiken aus ihren Portfolios streichen ("De-Risking").

Ganz anders agiert jedoch Cathie Wood. Ihre Firma Ark Invest stellt sich gegen den Trend und kauft aggressiv nach ("Buy the Dip"). Ark investierte Millionen in die Krypto-Infrastruktur, unter anderem in Coinbase-Aktien, und stockte die Anteile am eigenen Bitcoin-ETF auf. Während BlackRock also auf die Bremse tritt, wettet Wood demonstrativ auf die langfristige Erholung des Ökosystems.

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Chaos an der Terminbörse

Als wäre die Stimmung nicht schon angespannt genug, sorgte am Freitag ein technisches Fiasko für zusätzliches Chaos. Ein Ausfall des Kühlsystems in einem Rechenzentrum legte den Handel an der wichtigen Chicago Mercantile Exchange (CME) teilweise lahm.

Betroffen waren ausgerechnet Bitcoin-Futures, die für institutionelle Absicherungsgeschäfte essenziell sind. Auch wenn der direkte Spothandel weiterlief, verdeutlichte dieser Vorfall schmerzhaft die Anfälligkeit der zentralen Finanzinfrastruktur. Das Resultat: Noch mehr Unsicherheit in einem ohnehin schon nervösen Markt, der in den letzten 30 Tagen bereits rund 19 % an Wert eingebüßt hat.

Miner unter massivem Druck

Ein Blick unter die Motorhaube des Netzwerks offenbart Licht und Schatten. Die Sicherheit des Netzwerks ist dank einer Hashrate nahe dem Allzeithoch so robust wie nie. Doch für die „Schürfer“ wird die Luft extrem dünn: Die Mining-Schwierigkeit ist enorm hoch, während die Einnahmen sinken. Indikatoren wie der Puell-Multiple signalisieren extremen Stress bei der Profitabilität der Miner. Historisch betrachtet markieren solche Phasen der "Miner-Kapitulation" oft eine Bodenbildung – ein schwacher Trost für jene, die aktuell um ihre Margen kämpfen.

Fazit

Zum Wochenende balanciert der Bitcoin auf einem schmalen Grat. Die wichtige Marke von 90.000 US-Dollar dient als letzte Verteidigungslinie der Bullen. Anleger müssen sich nun entscheiden, wem sie mehr Glauben schenken: Der vorsichtigen Haltung von BlackRock oder der langfristigen Überzeugung von Ark Invest? Die nächsten Stunden dürften richtungsweisend sein.

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