WTI: Sprung auf 7-Monats-Hoch
Der WTI-Ölpreis kletterte am Freitag auf den höchsten Stand seit sieben Monaten. Massive geopolitische Spannungen und das Scheitern diplomatischer Gespräche in Genf sorgten für einen deutlichen Kurssprung von 2,78 %. Anleger reagieren nervös auf Berichte über militärische Aktionen im Nahen Osten, was die Sorge vor Versorgungsengpässen massiv befeuert.
Geopolitik treibt Volatilität
Die jüngste Handelssitzung war von starken Schwankungen geprägt. Nachdem US-Unterhändler die Atomverhandlungen mit dem Iran ohne Fortschritte verlassen hatten, zogen die Preise an. Berichte über israelische und US-Militärschläge gegen iranische Ziele sowie die drohende Blockade der Straße von Hormuz verstärkten die Flucht in Sachwerte.
WTI schloss bei 67,02 USD, was einem Plus von 1,81 Punkten entspricht. Dabei lag das Handelsvolumen rund 22 % über dem Durchschnitt der letzten 30 Tage, was die Dynamik der Aufwärtsbewegung unterstreicht.
Sektorrotation und technische Signale
Zusätzlichen Rückenwind erhielt der Ölpreis durch einen schwächeren US-Dollar, der Rohstoffe für internationale Käufer vergünstigt. Während der breite Aktienmarkt unter Inflationssorgen litt, profitierten Energieaktien deutlich von einer Sektorrotation. Dabei führten Schwergewichte wie ExxonMobil und Chevron den Markt an.
Charttechnisch hat WTI mit dem Sprung über die psychologisch wichtige Marke von 65,00 USD ein Kaufsignal generiert. Der Kurs notiert nun signifikant über den 50- und 200-Tage-Linien, was den mittelfristigen Aufwärtstrend festigt. Der Relative-Stärke-Index (RSI) signalisiert mit einem Wert von 64 starken Kaufdruck, lässt aber noch Spielraum bis zum überkauften Bereich ab einem Wert von 70.
Institutionelle Anleger positionieren sich
Auch Profi-Anleger setzen verstärkt auf steigende Notierungen. Marktbeobachter registrierten umfangreiche Block-Trades bei Call-Optionen mit einem Basispreis von 70 USD für den kommenden Monat. Zudem verzeichnete der United States Oil Fund (USO) am Freitag die höchsten Zuflüsse seit drei Monaten, was das wachsende institutionelle Interesse unterstreicht.
Der Fokus richtet sich nun auf die Eröffnung des elektronischen Handels heute Abend um 23:00 Uhr CET. Sollten sich die Berichte über Instabilitäten im Nahen Osten weiter verdichten, ist mit einem weiteren Preissprung zu rechnen. Entscheidend wird dabei sein, ob die Marke von 68,00 USD nachhaltig überwunden werden kann. Eine diplomatische Deeskalation könnte hingegen kurzfristig zu einem Rücksetzer auf das Niveau von 65,50 USD führen.
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