Solana wirkt nach der jüngsten Korrektur weiter angeschlagen – doch unter der Oberfläche passiert einiges. Ausgerechnet jetzt meldet das Ökosystem neue Deals und Produkt-Integrationen, die auf anhaltenden Ausbau im DeFi-Bereich hindeuten. Was heißt das für die aktuelle Marktphase, in der viele Anleger vor allem auf Risikoabbau setzen?

Ein Blick auf den Kursrahmen zeigt zumindest, wie angespannt die Lage ist: SOL notiert bei 87,99 USD und liegt damit rund 62,5% unter dem 52‑Wochen‑Hoch – gleichzeitig markiert das Niveau das 52‑Wochen‑Tief.

35 Mio. Dollar für Jupiter – und ein Effekt auf JupUSD

Am Freitag hat der Solana-basierte DEX-Aggregator Jupiter eine strategische Investition über 35 Mio. US‑Dollar von ParaFi Capital abgeschlossen. Bemerkenswert: Die Transaktion wurde laut Bericht komplett in Jupiters Stablecoin JupUSD abgewickelt. Dadurch habe sich das zirkulierende Angebot von JupUSD effektiv verdoppelt.

Das Kapital soll in Wachstum in drei Bereichen fließen:
- Perpetuals
- Lending
- Stablecoins

Zusätzlich hat Jupiter Polymarket integriert. Nutzer sollen damit On‑Chain‑Prediction‑Markets direkt über die Jupiter-Oberfläche erreichen, ohne zwischen Anwendungen zu wechseln. Der Gedanke dahinter ist klar: mehr Funktionen, mehr Verweildauer – und damit mehr Aktivität innerhalb des Solana-DeFi-Stacks.

Pump.fun kauft Vyper – Integration mit Fahrplan

Auch auf der Anwendungsebene gibt es Bewegung. Ebenfalls am Freitag hat Pump.fun das Vyper Trading Terminal übernommen. Ziel der Integration: die eigenen Trading-Funktionen im Pump.fun-Terminal auszubauen.

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Für Nutzer sind vor allem diese Punkte relevant:
- Die Vyper-Kernanwendung soll am 10. Februar 2026 abgeschaltet werden.
- Vyper-Nutzer erhalten Fee-Cashbacks, wenn sie zum Pump.fun-Terminal wechseln.
- Der Deal kommt in einer Phase, in der der Pump.fun-Token (PUMP) laut Quelle über Monate spürbar unter Druck stand.

Unterm Strich ist das ein klassisches Konsolidierungssignal: Features und Nutzerströme werden gebündelt, statt auf mehrere Tools verteilt zu bleiben.

ETF-Zuflüsse trotz Krypto-Korrektur

Spannend ist der Kontrast zwischen Kursnervosität und institutionellen Flows. Der Quelltext beschreibt, dass Solana Spot ETFs am 5. Februar Nettozuflüsse von 2,82 Mio. US‑Dollar verzeichneten – während Bitcoin- und Ethereum-ETFs im selben Zeitraum Nettoabflüsse hatten.

Das passiert vor dem Hintergrund eines insgesamt belasteten Marktes: In der jüngsten Korrektur seien rund 350 Mrd. US‑Dollar an gesamter Krypto-Marktkapitalisierung verloren gegangen, dazu kamen laut Bericht 1,46 Mrd. US‑Dollar an Liquidationen weltweit.

Auch der Blick großer Häuser bleibt nicht unberührt: Standard Chartered hat sein Kursziel für Solana per Ende 2026 von 310 auf 250 US‑Dollar gesenkt, hält aber an höheren Projektionen für die Jahre bis 2030 fest.

Zum kurzfristigen Chart-Narrativ nennt der Text eine konkrete Zone: 80 bis 82 US‑Dollar gelten als Bereich, den SOL laut Analysten halten sollte, um nicht erneut tieferliegende Unterstützungen zu testen.

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