Bitcoin: Strategy kauft wieder groß
Strategy hat diese Woche erneut zugekauft — zum zwölften Mal in Folge seit Jahresbeginn. 22.337 Bitcoin für rund 1,57 Milliarden Dollar. Das Unternehmen unter Michael Saylor demonstriert damit, dass institutionelle Nachfrage kein kurzfristiges Phänomen ist, sondern zur strukturellen Konstante des Bitcoin-Markts geworden ist.
Der fünftgrößte Kauf der Firmengeschichte
Mit dem jüngsten Zukauf hält Strategy nun 761.068 BTC, erworben zu einem Durchschnittspreis von 75.696 Dollar je Coin und einem Gesamtaufwand von 57,61 Milliarden Dollar. Das entspricht rund 3,8 Prozent des gesamten umlaufenden Bitcoin-Angebots — ein Anteil, der die Marktdynamik zunehmend beeinflusst.
Bemerkenswert ist diesmal die Finanzierungsstruktur: Erstmals stammte der Großteil der Mittel nicht aus Aktienverkäufen, sondern aus der Ausgabe von STRC-Vorzugsaktien — 1,18 Milliarden Dollar gegenüber 396 Millionen Dollar aus dem Verkauf von Class-A-Aktien. Ein Hinweis darauf, dass Strategy sein Finanzierungsrepertoire für die Bitcoin-Strategie gezielt erweitert.
ETF-Zuflüsse stützen das Bild
Strategy steht nicht allein. US-amerikanische Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten im März bislang rund 1,3 Milliarden Dollar an Nettomittelzuflüssen — was den ersten positiven Monat seit Oktober bedeuten würde. BlackRocks IBIT hält mittlerweile über 55 Milliarden Dollar an Vermögenswerten, das Gesamt-AUM aller US-Spot-ETFs stieg auf 97 Milliarden Dollar.
Dass diese Zuflüsse trotz eines vergleichsweise niedrigen Fear-&-Greed-Index einlaufen, deutet auf kalkuliertes institutionelles Kapital hin — kein emotionsgetriebener Retail-Hype.
Kurs zwischen Widerstand und Unterstützung
Bitcoin überwand am 16. März seinen 50-Tage-Durchschnitt bei rund 71.000 Dollar und kletterte auf knapp 73.700 Dollar. Aktuell notiert die Kryptowährung rund 20 Prozent unterhalb ihres 200-Tage-Durchschnitts — ein Zeichen, dass der übergeordnete Abwärtstrend des laufenden Jahres noch nicht gebrochen ist.
Die entscheidende Hürde liegt bei 74.450 bis 75.000 Dollar. Dieses Niveau hat seit April 2025 als obere Begrenzung des Handelsbereichs fungiert. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde technisch eine neue Ausgangslage schaffen.
Angebotsseite: 20 Millionen Bitcoin geschürft
Am 10. März wurde der 20-millionste Bitcoin gemint. Von den maximal 21 Millionen Coins bleiben damit noch rund eine Million übrig — verteilt auf die nächsten 114 Jahre. Die strukturelle Angebotsverknappung durch das Halving-System trifft auf wachsende institutionelle Nachfrage. Dass Langzeithalter laut On-Chain-Daten ihre Bestände aktuell nicht abbauen, verstärkt diesen Effekt.
Das Fed-Treffen vom 17. und 18. März dürfte kurzfristig mehr Richtung geben als der Kauf selbst. Die Märkte preisen eine Zinspause bei 3,5 bis 3,75 Prozent mit über 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit ein — entscheidend wird sein, welche Signale Fed-Chef Powell für den weiteren Zinspfad aussendet.
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