Bitcoin: Reguläre Marktbeobachtungen
Bitcoin liefert diese Woche ein Lehrstück darüber, wie schnell sich Stimmung an den Kryptomärkten drehen kann. Erst rutschte der Kurs unter wichtige Marken, dann folgte eine schnelle Gegenbewegung – und kurz darauf wieder Ernüchterung. Ausgerechnet heute könnte es erneut unruhig werden, denn ein großer Verfallstag am Optionsmarkt steht an.
Erst Abverkauf, dann Rückprall
Der Wochenstart stand im Zeichen von Risikoabbau. Auslöser waren laut Quelltext vor allem wachsende Zollspannungen und geopolitische Risiken, darunter eine schärfere Rhetorik im Verhältnis zwischen den USA und Iran. Marktbeobachter sprachen von einem breiten „Reset“ der Risikobereitschaft.
Wichtig ist dabei die Einordnung: Invesco-Manager Christopher Hamilton bezeichnete die Bewegung als „taktisches De-Risking“ – also eher kurzfristiges Reduzieren von Risiko, nicht zwingend als grundlegende Abkehr von Krypto.
Nur einen Tag später drehte der Markt abrupt. Der Sprung nach oben wurde als Short Squeeze beschrieben: Viele, die auf fallende Kurse gesetzt hatten, mussten Positionen eindecken – das verstärkt Aufwärtsbewegungen oft in kurzer Zeit. Auch zahlreiche Altcoins zogen in der Folge deutlich an.
Warum Strategen trotzdem bremsen
Trotz der dynamischen Erholung warnten Strategen vor zu viel Optimismus. LMAX-Stratege Joel Kruger verwies darauf, dass sich zuvor ein spürbarer taktischer „Short-Überhang“ aufgebaut habe. Das mache den Markt anfällig für schnelle Squeezes – auch ohne große Nachrichtenlage. Dazu komme: Ohne klaren fundamentalen Treiber und bei dünnerer Liquidität sei so eine Rally anfälliger.
Am Mittwoch zeigte sich genau dieses Risiko. Als der Nasdaq nach einem Nvidia-bedingten Rücksetzer deutlich nachgab, geriet auch Bitcoin wieder unter Druck. Der Zusammenhang ist typisch: Wenn Anleger in klassischen Risiko-Assets wie Tech-Aktien nervös werden, schwappt das oft auf Krypto über.
Aus den bereitgestellten Kursdaten lässt sich der größere Rahmen ablesen: Seit Jahresbeginn liegt Bitcoin rund 24% im Minus und notiert deutlich unter längerfristigen Durchschnitten – ein Hinweis, dass der Markt trotz Zwischenrally weiter in einer Korrektur steckt.
ETF-Zuflüsse als Gegenpol – und der Options-Verfall
Ein Lichtblick kam aus dem ETF-Markt: In den USA verzeichneten Spot-Bitcoin-ETFs am 25. Februar laut Quelltext 506,5 Mio. US-Dollar Nettozuflüsse. Damit wurde eine Serie von fünf Wochen mit Abflüssen (insgesamt rund 3,8 Mrd. US-Dollar) unterbrochen. Besonders stark war der Zufluss beim iShares Bitcoin Trust von BlackRock.
Warum ist das relevant? Solche Zuflüsse gelten als Signal, dass wieder größere, oft institutionelle Nachfrage in den Markt zurückkehrt – zumindest punktuell. Das ist kein automatischer Trendwechsel, aber ein messbarer Stimmungsbaustein gegen die reine „Abverkauf“-Erzählung.
Gleichzeitig richtet sich der Blick auf heute: Laut Quelltext laufen Bitcoin-Optionen in sehr großem Umfang aus (notional mehrere Milliarden US-Dollar). Solche Verfallstage können Bewegungen verstärken – vor allem, wenn viele Positionen rund um bestimmte Kursniveaus liegen.
Zum Wochenschluss dürfte daher weniger die Frage „Erholung oder Trendwende?“ im Vordergrund stehen, sondern etwas viel Konkreteres: Ob sich der Markt nach dem Options-Verfall stabilisiert – und ob Bitcoin anschließend überhaupt die Kraft hat, die im Quelltext genannte Widerstandszone oberhalb von 70.000 US-Dollar wieder nachhaltig anzulaufen.
Bitcoin: Kaufen oder verkaufen?! Neue Bitcoin-Analyse vom 27. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Bitcoin-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Bitcoin-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Bitcoin: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








