Bitcoin klebt aktuell an der Marke von 95.000 US-Dollar und legt nach dem jüngsten Anlauf auf höhere Widerstände eine Verschnaufpause ein. Doch während der Kurs auf der Stelle tritt, sprechen die Daten im Hintergrund eine deutlichere Sprache: Große Investoren nutzen die Phase zur massiven Akkumulation, während regulatorische Unsicherheiten aus den USA die kurzfristige Euphorie bremsen. Kann die Kryptowährung den Widerstand brechen und die magische Hürde von 100.000 Dollar anvisieren?

Patt-Situation am Markt

Nach einem starken Wochenauftakt ist das Momentum etwas abgekühlt. Der Markt befindet sich in einer klassischen Seitwärtsbewegung: Während Käufer das Angebot im Bereich von 94.000 bis 95.000 US-Dollar absorbieren, bauen Verkäufer bei rund 97.000 US-Dollar Widerstand auf. Aktuell notiert der Kurs knapp unter der 95.000-Dollar-Marke. Mit einem Plus von rund 7 Prozent seit Jahresbeginn steht Bitcoin zwar solide da, muss aber zunächst die Verkaufswellen zwischen 96.800 und 97.900 US-Dollar überwinden, um den Aufwärtstrend fortzusetzen.

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Wale kaufen, Kleinanleger verkaufen

Ein Blick auf die On-Chain-Daten offenbart eine interessante Divergenz im Anlegerverhalten. Während Kleinanleger teilweise Gewinne realisieren, zeigen sogenannte "Wale" – Adressen mit Beständen zwischen 10 und 10.000 BTC – großen Appetit. Seit dem 10. Januar haben diese Großinvestoren mehr als 32.000 Coins akkumuliert.

Unterstützt wird dieses Bild durch signifikante Abflüsse von den Handelsplätzen: Allein am 16. Januar wurden Bitcoin im Wert von 179 Millionen US-Dollar von Börsen auf private Wallets verschoben. Dies deutet darauf hin, dass Investoren ihre Bestände dem direkten Verkauf entziehen und langfristig halten wollen. Berichten zufolge übersteigt die Nachfrage durch Unternehmen das neu geschürfte Angebot aktuell um das Dreifache, wobei Akteure wie MicroStrategy ihre Bestände kontinuierlich ausbauen.

Regulatorische Hürden bremsen

Dass der Kurs trotz dieser fundamentalen Stärke nicht sofort durchstartet, liegt unter anderem an politischen Verzögerungen in den USA. Der "CLARITY Act", der eigentlich für rechtliche Sicherheit sorgen sollte, wurde im Senat vertagt. Auslöser waren Bedenken von Branchengrößen wie Coinbase-CEO Brian Armstrong, der negative Folgen für den DeFi-Sektor befürchtete. Diese Verzögerung sorgt kurzfristig für Verunsicherung und dämpft den Optimismus, den die institutionelle Adaption eigentlich verbreiten würde.

Die Marktstimmung bleibt dennoch positiv, was der "Fear & Greed Index" mit einem Wert von 61 ("Gier") bestätigt. Prognosemärkte beziffern die Wahrscheinlichkeit, dass Bitcoin noch im Januar die 100.000-Dollar-Marke knackt, auf fast 50 Prozent. Entscheidend für den nächsten Impuls wird sein, ob US-Institutionen ihre Kaufkraft weiter verstärken und die technischen Widerstände bei 97.000 US-Dollar nachhaltig fallen.

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