Bitcoin: Neues Jahrestief erreicht
Der Kryptomarkt befindet sich in stürmischem Fahrwasser. Eine Kombination aus Zinssorgen und Schwäche im Tech-Sektor hat Bitcoin massiv unter Druck gesetzt und die digitale Leitwährung auf den tiefsten Stand seit einem Jahr gedrückt. Statt als sicherer Hafen zu fungieren, korreliert Bitcoin weiterhin stark mit Risiko-Assets – und institutionelle Investoren ziehen in hohem Tempo Kapital ab.
Liquidationskaskade belastet den Kurs
Der Verkaufsdruck der letzten Tage traf vor allem gehebelte Marktteilnehmer hart. Bereits Mitte letzter Woche setzte eine Kaskade von Liquidationen ein, die am Samstag, den 31. Januar, ihren vorläufigen Höhepunkt fand. Es handelte sich um eines der größten Liquidationsereignisse der jüngeren Geschichte, bei dem primär auf steigende Kurse wettende Händler (Long-Positionen) aus dem Markt gedrängt wurden. Dieser Zwangsverkauf verstärkte die Abwärtsbewegung erheblich.
Doppelschlag durch Tech-Schwäche und Fed-Personalien
Verantwortlich für die schlechte Stimmung sind zwei externe Faktoren, die das Risikokapital weltweit verunsichern:
- Tech-Sektor unter Druck: Am Donnerstag lösten die Quartalszahlen von Microsoft einen breiten Ausverkauf bei Technologieaktien aus. Trotz Umsatzwachstum sorgten die enormen Ausgaben für KI-Infrastruktur für Skepsis bei den Anlegern.
- Geldpolitische Sorgen: Am Freitag folgte die Nominierung von Kevin Warsh als nächster Vorsitzender der US-Notenbank Federal Reserve. Der Markt interpretiert diese Personalie als klar „hawkish“, was auf eine straffere Geldpolitik und weniger Liquidität hindeutet.
Diese Gemengelage führte bereits zu extremen Verwerfungen in anderen Anlageklassen, darunter ein historischer Flash-Crash beim Silberpreis am Freitag. Bitcoin konnte sich diesem Sog nicht entziehen.
Institutionelle Anleger auf dem Rückzug
Die makroökonomischen Unsicherheiten schlagen sich direkt in den Portfolioentscheidungen großer Investoren nieder. Der heute veröffentlichte Bericht von CoinShares zeichnet ein düsteres Bild:
- In der vergangenen Woche flossen 1,7 Milliarden US-Dollar aus digitalen Anlageprodukten ab.
- Dies markiert die zweite Woche in Folge mit Nettoabflüssen.
- Seit Jahresbeginn 2026 summieren sich die Abflüsse damit auf insgesamt eine Milliarde US-Dollar.
Als Hauptgründe nennt der Bericht explizit die Angst vor einer restriktiveren US-Geldpolitik unter dem designierten Fed-Chef Warsh sowie geopolitische Risiken.
Fokus auf Bodenbildung
Marktbeobachter analysieren nun, ob die aktuellen Tiefststände als tragfähiger Boden dienen können. Mit einem Kurs von rund 78.500 US-Dollar notiert Bitcoin heute direkt am 52-Wochen-Tief. Solange die Korrelation zu Tech-Aktien hoch bleibt und die institutionellen Mittelflüsse negativ sind, fehlt für eine nachhaltige Trendwende derzeit der fundamentale Treiber.
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