XRP: Wichtiger Meilenstein verpufft
Ripple meldet einen strategischen Durchbruch in Europa: Die luxemburgische Finanzaufsicht CSSF hat dem Unternehmen eine umfassende E-Geld-Lizenz erteilt. Doch die Freude währt nur kurz, denn der breite Markteinbruch, von Analysten bereits als "Black Sunday II" bezeichnet, zieht auch XRP massiv nach unten und lässt den strategischen Erfolg fast bedeutungslos erscheinen. Anleger stehen nun vor dem Konflikt zwischen fundamentalem Fortschritt und extremer Marktschwäche.
Europas Türen öffnen sich
Die Erteilung der Lizenz durch die "Commission de Surveillance du Secteur Financier" (CSSF) ist für Ripple weit mehr als nur ein bürokratischer Akt. Durch das sogenannte "Passporting" ermöglicht diese Genehmigung dem Unternehmen, regulierte Zahlungsdienste im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) anzubieten, ohne in jedem Mitgliedsstaat separate Lizenzen beantragen zu müssen. Zusammen mit der bereits bestehenden Zulassung durch die britische FCA verfügt Ripple nun weltweit über mehr als 75 regulatorische Lizenzen.
Marktstimmung überschattet alles
Trotz dieser institutionellen Validierung dominiert an den Märkten die Angst. Ein massiver Liquidations-Event im gesamten Krypto-Sektor drückte den Kurs von XRP am heutigen Montag auf ein neues 52-Wochen-Tief von 1,62 US-Dollar. Der Abstand zum 50-Tage-Durchschnitt hat sich damit auf fast 17 Prozent ausgeweitet, was den starken Abwärtsdruck der letzten Wochen unterstreicht.
Technische Analysten blicken nun besorgt auf die Marke von 1,50 US-Dollar. Sollte diese psychologisch wichtige Unterstützung fallen, drohen weitere Abgaben. Eine nachhaltige Stabilisierung wäre erst bei einer Rückeroberung des Bereichs um 1,80 US-Dollar in Sicht. Der "Fear & Greed Index" notiert bei 14 und signalisiert damit extreme Angst unter den Marktteilnehmern, da Leverage-Positionen massiv aus dem System gespült wurden.
Ökosystem wächst im Hintergrund
Abseits der volatilen Preiskurve zeigt das Netzwerk weiterhin Aktivität. Ripples Stablecoin RLUSD verzeichnet Wachstum und nähert sich einer Marktkapitalisierung von 1,4 Milliarden US-Dollar, getrieben durch die Nutzung im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr.
Zudem führte Ripple am 1. Februar seine routinemäßige Treuhand-Freigabe durch. Von einer Milliarde freigegebener XRP wurden laut On-Chain-Daten 700 Millionen Einheiten umgehend wieder in neue Treuhandverträge gesperrt. Effektiv gelangten so lediglich 300 Millionen Token in den Umlauf – ein Standardverfahren zur Steuerung der Inflation.
Auch bei den institutionellen Geldern zeigt sich ein differenziertes Bild: Während Bitcoin-ETFs zuletzt unter starken Abflüssen litten, verzeichneten XRP-ETFs seit Ende 2025 Nettozuflüsse von rund 1,3 Milliarden US-Dollar. Allerdings ging auch an diesen Instrumenten die jüngste Panik nicht spurlos vorbei, was sich zuletzt in leichten Mittelabflüssen zeigte.
Investoren blicken nun darauf, ob die neue EU-Lizenz als Katalysator dienen kann, sobald sich der Gesamtmarkt beruhigt hat. Vorerst bleibt der Token jedoch im Klammergriff der allgemeinen Marktschwäche.
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