Cardano startet in den Februar mit gleich mehreren wichtigen Projekten – und das ausgerechnet in einer Phase, in der der Kurs spürbar unter Druck steht. Institutionelle Zugänglichkeit, ein großes Upgrade und mehr DeFi-Liquidität sollen das Netzwerk nach vorn bringen. Doch können diese Impulse kurzfristig überhaupt durchdringen?

CME-Futures: Tür zu Institutionellen

Am 9. Februar will die CME Group ADA-Futures listen. Das ist für Cardano vor allem deshalb relevant, weil ein regulierter Futures-Markt professionellen Anlegern neue Werkzeuge gibt: Absicherung, gezieltes Exposure und standardisierte Handelsbedingungen. Damit rückt ADA in eine Liga, in der bereits Bitcoin und Ethereum über ähnliche Produkte handelbar sind.

Der Schritt fügt sich in eine Entwicklung aus dem Vorjahr ein: 2025 wurde Cardano in den Nasdaq Crypto Index aufgenommen. Zusammen genommen erhöht das die Sichtbarkeit im institutionellen Umfeld – auch wenn das allein noch keinen Kursaufschwung garantiert.

Protocol v11: Hard Fork mit Performance-Fokus

Parallel läuft die Vorbereitung für den Protocol-v11-Hard-Fork. Laut Intersect, der mitgliedsbasierten Organisation zur Koordination der Cardano-Entwicklung, geht es um ein Upgrade „innerhalb einer Ära“: bessere Performance für Plutus-Smart-Contracts, neue kryptografische Funktionen und vereinfachte Ledger-Regeln – ohne bestehende Smart Contracts zu brechen.

Für die Umsetzung sind zwei Node-Releases vorgesehen:

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  • Node 10.6.2 (Pre-release): soll innerhalb einer Woche nach der Ankündigung für Community-Tests auf SanchoNet bereitstehen
  • Node 10.7.0: als Mainnet-Kandidat „hard-fork-ready“, erwartet innerhalb von drei Wochen

Zusätzlich läuft noch eine Community-Abstimmung zur Namensgebung („van Rossem Hard Fork“) vom 13. Januar bis 14. Februar.

USDCx startet – und Governance wird greifbarer

Ein weiterer Baustein kam Ende Januar: Circles USDCx (eine nicht-EVM-Variante von USDC) ist seit dem 31. Januar auf Cardano live. Ziel ist es, Liquiditätslücken im DeFi-Ökosystem zu schließen. Möglich wurde das laut Bericht durch beschlossene Governance-Vorlagen und Infrastruktur von Pentad, sodass native Dollar-Liquidität ins Netzwerk kommt, ohne an EVM-Kompatibilität gebunden zu sein.

Auch auf der Governance-Seite gab es zuletzt ein Signal: Die aktualisierte Cardano-Verfassung wurde am 22. Januar mit 79% Zustimmung ratifiziert und gilt seit dem 24. Januar. Zudem delegierte die Cardano Foundation im Januar 220 Millionen ADA an 11 Community-DReps und reduzierte damit ihre Stimmrechte um 43 Millionen ADA – ein weiterer Schritt in Richtung Dezentralisierung.

Kursdruck trifft auf „Whale“-Käufe

Am Marktbild ändert das kurzfristig noch wenig: ADA notiert aktuell bei 0,30 USD und liegt damit klar unter dem Niveau der Vormonate. Gleichzeitig zeigen On-Chain-Daten laut CoinMarketCap/Santiment auffällige Akkumulation: Wallets mit über 1 Milliarde ADA sollen Ende Januar rund 300 Millionen ADA hinzugekauft haben. Zusätzlich ist von über 450 Millionen ADA Käufen großer Halter in den vergangenen zwei Monaten die Rede.

Das ist kein automatischer Kurstreiber, aber ein Hinweis darauf, dass ein Teil der großen Adressen die Schwächephase zum Aufbau nutzt.

Zum Kalender: Der nächste konkrete Termin ist der 9. Februar mit dem CME-Futures-Start – während Node-Releases für den Protocol-v11-Hard-Fork in den kommenden Wochen anstehen und die USDCx-Integration im Ökosystem weiter ausgerollt wird. Entscheidend wird sein, ob diese technischen und strukturellen Fortschritte reibungslos umgesetzt werden und in einem ohnehin schwierigen Marktumfeld tatsächlich neue Nachfrage anziehen.

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