Das Halving hat tiefe Spuren in den Bilanzen der Mining-Unternehmen hinterlassen, die Profitabilität steht unter massivem Druck. Um die sinkenden Einnahmen auszugleichen, flüchten immer mehr Anbieter in einen neuen, lukrativen Sektor: Künstliche Intelligenz. Während die Industrie händeringend nach neuen Erlösmodellen sucht, senden institutionelle Investoren über die ETF-Märkte jedoch klare Warnsignale.

Flucht in die Rechenzentren

Ein prominentes Beispiel für den strategischen Wandel liefert der aktivistische Investor Starboard Value. Er übt Druck auf Riot Platforms aus, die vorhandenen gigantischen Stromkapazitäten nicht mehr ausschließlich für das Krypto-Mining, sondern verstärkt für KI-Rechenzentren zu nutzen. In einem Brief an das Management bezeichnete Starboard diesen Schwenk als potenzielle „Goldmine“. Dieser Vorstoß ist symptomatisch für die gesamte Branche: Da die Belohnungen für das Schürfen neuer Bitcoin-Blöcke halbiert wurden, suchen Miner nach Wegen, ihre teure Infrastruktur anderweitig zu monetarisieren.

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Parallel dazu gibt es Versuche, das Mining wieder stärker zu dezentralisieren. Mit dem „Apollo III“ von FutureBit kommt neue Hardware auf den Markt, die privaten Nutzern den Einstieg erleichtern und die Abhängigkeit von riesigen Mining-Farmen reduzieren soll. Auch der Finanzmarkt entwickelt sich weiter: Das Unternehmen Ledn platzierte erstmals durch Bitcoin besicherte Anleihen im Volumen von 188 Millionen US-Dollar, was die zunehmende Komplexität der Finanzinstrumente rund um das digitale Asset unterstreicht.

Warnsignale der Institutionellen

Trotz dieser strukturellen Entwicklungen bleibt die Marktlage angespannt. Der Bitcoin-Kurs notiert aktuell bei rund 67.800 US-Dollar und verzeichnet seit Jahresanfang ein Minus von über 23 Prozent. Diese Schwäche korreliert mit einer spürbaren Zurückhaltung institutioneller Investoren. Die in den USA gelisteten Spot-ETFs verzeichneten in den vergangenen Tagen Nettoabflüsse, was darauf hindeutet, dass Großanleger Risiken abbauen, statt aggressiv neue Positionen aufzubauen.

Auch die On-Chain-Daten liefern ein gemischtes Bild. Zwar halten langfristige Investoren (Hodler) ihre Bestände und stabilisieren so den Markt, doch die Netzwerkaktivität – gemessen an aktiven Adressen – ist rückläufig. Analysten beobachten zudem, dass zwar große Wallets („Whales“) akkumulieren, dies allein historisch gesehen aber noch keinen endgültigen Boden markiert.

Der weitere Kursverlauf dürfte maßgeblich von den externen makroökonomischen Impulsen abhängen. Der Markt wartet nun auf die Veröffentlichung der Protokolle der Federal Reserve sowie neue Inflationsdaten. Diese werden Aufschluss darüber geben, ob baldige Zinssenkungen realistisch sind oder ob die restriktive Geldpolitik die Risikofreude der Anleger weiter dämpft.

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