Bitcoin: Milliarden-Kauf trifft auf Abflüsse
Der Bitcoin sucht zum Wochenstart nach einer klaren Richtung und pendelt seitwärts. Während institutionelle Schwergewichte weiter massiv in den Markt investieren, signalisieren ETF-Daten wachsende Vorsicht bei anderen Anlegergruppen. Diese Diskrepanz zwischen langfristiger Akkumulation durch Unternehmen und kurzfristigen Abflüssen aus Finanzprodukten prägt aktuell das Marktbild.
Ringen um die Richtung
Aktuell notiert die Kryptowährung knapp unter der Marke von 91.000 US-Dollar. Marktbeobachter registrieren eine Konsolidierungsphase, bei der der Widerstand bei 92.000 Dollar bisher nicht nachhaltig durchbrochen wurde. Verantwortlich für die zurückhaltende Stimmung sind unter anderem Spannungen zwischen dem US-Justizministerium und der Federal Reserve, die Anleger in klassische sichere Häfen wie Gold treiben. Bitcoin kann von dieser Flucht in Sicherheit momentan weniger profitieren als Edelmetalle.
Dennoch zeigt der Terminmarkt eine gewisse Widerstandskraft. Die Futures-Preise finden im Januar 2026 bisher stabil Unterstützung oberhalb der 90.000-Dollar-Marke, was auf ein anhaltendes Interesse der Händler hindeutet.
Institutionelle Käufer gegen ETF-Verkäufer
Ein klares Signal der Stärke kommt von der Unternehmensseite. Strategy Inc. (ehemals MicroStrategy) bestätigte heute den Kauf von weiteren 13.627 Bitcoin für rund 1,25 Milliarden US-Dollar. Der Durchschnittskurs dieser Akquisition liegt bei 91.519 Dollar. Dieses Niveau könnte nun als wichtige psychologische Unterstützungszone fungieren, da das Unternehmen seine Bestände damit auf 687.410 Bitcoin ausgebaut hat.
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Im Kontrast dazu stehen die jüngsten Daten aus dem ETF-Sektor. Laut CoinShares zogen Anleger vergangene Woche netto 405 Millionen US-Dollar aus Bitcoin-Produkten ab. Analysten führen dies auf neubewertete Erwartungen bezüglich der Geldpolitik der US-Notenbank zurück, da die Wahrscheinlichkeit baldiger Zinssenkungen gesunken ist.
Neue Impulse aus Asien
Während der US-Markt gemischte Signale sendet, kommen langfristig positive Nachrichten aus Südkorea. Das Land hebt das neunjährige Verbot für Krypto-Investments durch Unternehmen auf. Ab diesem Jahr dürfen dort gelistete Firmen bis zu fünf Prozent ihres Eigenkapitals in führende Kryptowährungen investieren, was mittelfristig einen neuen Liquiditätszufluss aus einem der aktivsten Kryptomärkte der Welt bedeuten könnte.
Für die kurzfristige Entwicklung bleibt die Marke von 91.500 US-Dollar entscheidend. Sollte sich der Kurs oberhalb des durchschnittlichen Kaufpreises von Strategy Inc. stabilisieren, könnte dies die Bedenken wegen der jüngsten ETF-Abflüsse entkräften.
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