Bitcoin: Kriegsschock trifft Kryptomarkt
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat den Kryptomarkt am Wochenende eiskalt erwischt. Bitcoin rutschte am Samstag unter die Marke von 64.000 Dollar, nachdem bekannt wurde, dass Israel und die USA militärische Angriffe gegen den Iran gestartet hatten. Der Abverkauf kam nicht überraschend – die führende Kryptowährung steckt bereits seit fünf Monaten in einer Verlustserie fest.
Besonders bitter für Bitcoin-Investoren: Der Rückgang bestätigt eine fundamentale Neubewertung des Assets. Während Bitcoin früher als digitales Gold und sicherer Hafen galt, verhält sich die Kryptowährung mittlerweile eher wie eine risikoreiche Wachstumsaktie. Die Korrelation zu Gold, die Bitcoin lange Zeit den Ruf eines Krisenhedges einbrachte, ist komplett verschwunden.
Gold glänzt – Bitcoin verliert
Der Kontrast könnte kaum deutlicher ausfallen: Während das gelbe Edelmetall in den vergangenen Monaten von Krisenstimmung und steigender Nachfrage profitierte, kämpft Bitcoin mit massiven Verlusten. Seit dem Allzeithoch von 125.000 Dollar im Oktober 2025 hat die Kryptowährung über 50 Prozent an Wert eingebüßt. Die militärische Eskalation dürfte diese Divergenz weiter verschärfen – Analysten rechnen damit, dass Gold bei Wiederaufnahme des Handels am Sonntagabend mit deutlichen Kurssprüngen in den asiatischen Märkten starten wird.
Die Schwäche von Bitcoin zog auch andere Kryptowährungen mit nach unten. Ethereum und Solana verzeichneten ebenfalls Verluste. Dieses Muster wiederholt sich: Bei geopolitischen Spannungen fallen die Kurse zunächst deutlich, bevor sich eine Erholung einstellt. Doch die aktuelle Lage unterscheidet sich von früheren Krisen.
Nächstes Ziel: 60.000 Dollar?
Der Konflikt im Nahen Osten zeigt keine Anzeichen einer baldigen Entspannung. Die Gefahr einer weiteren Eskalation bleibt hoch, insbesondere falls der Iran gegen Nachbarländer vorgeht, die US-Militärbasen beherbergen. Explosionen erschütterten bereits Dubai, als iranische Raketen über den Golf flogen – ein deutliches Zeichen dafür, dass sich der Konflikt geografisch ausweitet.
Für Bitcoin bedeutet das: Der Abwärtstrend dürfte sich fortsetzen. Analysten sehen die Marke von 60.000 Dollar als nächste wichtige Unterstützung. Dort hatte der Kurs beim letzten größeren Einbruch gedreht. Sollte diese Marke nicht halten, könnte die Abwärtsbewegung deutlich an Dynamik gewinnen.
Die aktuellen Entwicklungen zeigen einmal mehr: In Krisenzeiten fließt Kapital in traditionelle Sicherheitsanlagen wie Gold. Bitcoin dagegen wird zunehmend als spekulatives Investment wahrgenommen, das in unsicheren Zeiten gemieden wird. Die Diskussion über den Status als "digitales Gold" dürfte damit vorerst beendet sein.
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