Bitcoin steckt nach der heftigen Korrektur in einer Art Warteschleife. Käufer verteidigen wichtige Unterstützungen, während Verkäufer weiter Druck machen. Entscheidend ist jetzt: Was kippt den Markt aus dieser Balance heraus?

Konsolidierung nach der Korrektur

Nach dem starken Rücksetzer von den Januar-Hochs hat sich der Markt spürbar beruhigt. Aus der zuvor hohen Volatilität ist eine Seitwärtsphase geworden, in der viele Anleger erst einmal abwarten. Der vorangegangene Ausverkauf hatte einen großen Teil der Gewinne aus der Rally ausgelöscht, die Bitcoin im Oktober 2025 noch auf ein Rekordniveau getragen hatte.

Als Treiber für den Rückgang nennt der Markt mehrere Faktoren: eine allgemein defensivere Stimmung an den globalen Märkten („Risk-off“), Abflüsse aus Spot-Bitcoin-ETFs sowie die Liquidation überhebelter Positionen. In Summe wirkte das wie ein Dominoeffekt – erst schwindet die Risikobereitschaft, dann verstärken erzwungene Verkäufe die Bewegung.

Beim Kursbild ist die Lage damit klar: Bitcoin hat sich zwar stabilisiert, bleibt aber auf kurzer Sicht angeschlagen. In den letzten 30 Tagen summiert sich das Minus auf rund 24%.

Gemischte Signale von On-Chain bis ETF-Flows

On-Chain-Daten zeichnen ein zweigeteiltes Bild. Einzelne Kennzahlen – etwa das Verhältnis von Marktwert zu „realisiertem Wert“ – gelten historisch als Hinweis darauf, dass Verkaufsdruck erhöht sein kann, weil Coins zu niedrigeren Preisen den Besitzer wechseln.

Gleichzeitig trifft dieses Angebot auf Nachfrage. Laut On-Chain-Analysen halten viele Langfrist-Investoren an ihren Beständen fest, was als Stabilitätsfaktor in der aktuellen Phase wirkt. Zudem zeigen die Kapitalflüsse bei ETFs Anzeichen einer Beruhigung. Das nimmt dem Markt zumindest einen Teil des Abwärts-Sogs, der in der Korrekturphase über Abflüsse entstanden war.

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Unterm Strich passt das zu der aktuellen Marktstruktur: Akkumulation und Distribution halten sich die Waage – und genau daraus entsteht die laufende Konsolidierung.

Mehr Regulierung, mehr Infrastruktur

Abseits der kurzfristigen Kursbewegung reift das Ökosystem weiter. Heute meldete Blockchain.com einen wichtigen Schritt für den britischen Markt: Das Unternehmen erhielt eine Registrierung bei der Financial Conduct Authority (FCA), um als Krypto-Asset-Geschäft tätig zu sein. Damit kann die Firma im Land unter anderem Brokerage- und Verwahrleistungen anbieten – ein Pluspunkt für regulatorische Klarheit.

Auch aus der Unternehmenswelt kommen Signale anhaltenden Interesses: Autozi Internet Technology (AZI) kündigte heute den Erwerb von digitalen Vermögenswerten im Umfang von rund 1,87 Milliarden US-Dollar an. Addentax Group (ATXG) wiederum veröffentlichte ein Memorandum of Understanding für eine mögliche Eigenkapitalinvestition über 200 Millionen US-Dollar, um KI- und Krypto-Finanzdienstleistungen voranzubringen. Parallel startete die institutionelle Handelsplattform LMAX Group mit „Omnia Exchange“ eine neue Lösung, die Devisen- und Kryptomärkte enger verbinden soll.

Diese Meldungen haben eines gemeinsam: Sie zeigen Investitionen in Infrastruktur und Regulierung – unabhängig davon, ob Bitcoin kurzfristig aus der Seitwärtszone ausbricht.

Zum Wochenstart bleibt damit das Bild eines Marktes im Übergang: Kursseitig herrscht Stillstand nach der Korrektur, während im Hintergrund Regulierung und institutionelle Angebote weiter voranschieben, was die nächste Phase tragen könnte.

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