XRP: Ausbau im Nahen Osten
Ripple drückt im Nahen Osten aufs Tempo – und setzt dabei ausgerechnet auf regulierte Stablecoins als Türöffner. Parallel wächst das XRP Ledger bei tokenisierten Realwerten rasant. Warum spiegelt sich dieser Fundamentalfaktor kurzfristig trotzdem nicht im XRP-Kurs wider?
Stablecoins und Verwahrung: Ripple baut die Bank-Schiene aus
Heute (Dienstag) hat Ripple eine strategische Ausweitung der Partnerschaft mit der in den Vereinigten Arabischen Emiraten ansässigen Digitalbank Zand bekanntgegeben. Kern ist die technische und regulatorische Verzahnung zweier Stablecoins: Ripple’s USD-Stablecoin RLUSD soll mit dem dirham-gestützten AEDZ von Zand verbunden werden.
Das Ziel klingt nach Infrastrukturarbeit – ist aber für den Alltagseinsatz entscheidend: Laut Mitteilung geht es um regulierte Custody-Lösungen, direkte Liquiditäts-Brücken für Abwicklungen sowie darum, AEDZ direkt auf dem XRP Ledger (XRPL) zu emittieren. Damit knüpft die Kooperation an eine bereits im Mai 2025 gestartete Payment-Partnerschaft an und zielt klar auf „regulated on-chain finance“ in der Region.
Wichtiger Kontext aus der Meldung: RLUSD wird mit einer Marktkapitalisierung von rund 1,5 Milliarden US-Dollar genannt. Zusammen mit AEDZ soll das vor allem grenzüberschreitende Abwicklung und Tokenisierung effizienter machen.
Parallel dazu hat Ripple heute auch sein institutionelles Verwahrangebot ausgebaut. Über Integrationen mit Securosys und Figment erweitert das Unternehmen die Plattform um:
- Hardware-Sicherheitsmodule (HSM) für banktaugliche Schlüsselverwahrung
- Staking-Services für Assets wie Ethereum und Solana
Unterm Strich: Ripple positioniert sich stärker als Komplettanbieter für Banken-Infrastruktur – nicht nur als Netzwerk rund um den XRP-Token.
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XRPL-RWA: Tokenisierung zieht spürbar an
Neben den Bankthemen liefert der Quelltext ein zweites Signal: Auf dem XRPL steigt die Aktivität im Bereich Real World Assets (RWA) deutlich. Ebenfalls heute meldeten Doppler Finance und OpenEden eine Integration, über die Halter von XRP und RLUSD Zugang zu tokenisierten US-Treasury-Renditen erhalten.
On-Chain-Daten unterstreichen den Trend: Der Wert der auf dem XRPL abgebildeten RWAs soll in den letzten 30 Tagen um rund 266% auf insgesamt 1,45 Milliarden US-Dollar gestiegen sein. Das ist ein Hinweis auf wachsende institutionelle Nutzung – auch wenn der Token-Preis selbst in dieser Phase schwankt.
Kurs bleibt kurzfristig unter Druck
Trotz der konstruktiven Nachrichtenlage ist die Marktreaktion aktuell verhalten. XRP notiert laut den bereitgestellten Daten bei 1,40 US-Dollar und liegt damit in den letzten 30 Tagen rund 33% im Minus.
Der Widerspruch löst sich meist erst mit Zeit: Infrastruktur- und Regulierungsfortschritte wirken oft verzögert, während kurzfristig vor allem technische Faktoren und das Momentum nach einem Abverkauf dominieren. Entscheidend wird nun, ob der Rückenwind aus Stablecoin-Integration, Verwahrung und RWA-Wachstum in den kommenden Wochen in sichtbar steigende Nutzung mündet – denn genau daraus zieht ein Netzwerk langfristig seine Substanz.
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