Bitcoin findet auch Mitte Februar keinen sauberen Befreiungsschlag. Mehrere Faktoren ziehen gleichzeitig: politische Unsicherheit rund um Krypto-Regeln, nervöse Makro-Stimmung und Kapital, das lieber in KI-Themen fließt. Genau diese Mischung macht es dem Markt schwer, eine überzeugende Erholung zu starten.

Warum der Markt nicht hochkommt

Ein zentraler Bremsklotz ist die festgefahrene Regulierung in den USA. Der in Washington diskutierte „Clarity Act“, von dem sich viele mehr Rechtsklarheit und damit eine breitere institutionelle Beteiligung erhofft hatten, kommt weiter nicht voran. Das trifft die Stimmung – und schlägt sich laut den zitierten Daten auch in anhaltenden Abflüssen aus US-Spot-Bitcoin-ETFs nieder: Im Februar summierten sich die Nettoabflüsse demnach auf rund 678 Mio. US-Dollar, womit sich eine Serie von Rückgaben über mehrere Monate fortsetzt.

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Trotzdem ist das Bild nicht nur schwarz-weiß. Zwei große Investoren aus Abu Dhabi hielten nicht nur durch, sondern stockten ihre Positionen im BlackRock-iShares-Bitcoin-Trust (IBIT) im vierten Quartal 2025 sogar auf. Der gemeinsame Wert lag zum Jahresende 2025 bei über 1 Mrd. US-Dollar, ist durch die Verluste 2026 inzwischen aber auf etwa 800 Mio. US-Dollar gesunken. Das zeigt: Einige große Adressen bleiben engagiert, auch wenn der Gegenwind spürbar ist.

Firmen-Treasuries spüren die Volatilität

Besonders unbequem wird die Korrektur für Unternehmen, die Bitcoin als strategische Reserve halten. Strategy (früher MicroStrategy) kaufte zuletzt 2.486 BTC zu durchschnittlich 67.710 US-Dollar und kommt damit auf insgesamt über 717.131 BTC. Weil der Kurs inzwischen unter den jüngsten Kaufpreisen liegt, meldete das Unternehmen operative Verluste.

Auch bei Metaplanet wird die Kehrseite dieser Treasury-Strategie sichtbar: Auf den Bitcoin-Bestand entfiel laut Bericht ein Bewertungsrückgang von umgerechnet rund 665 Mio. US-Dollar. Die Botschaft dahinter ist simpel: Wer Bitcoin auf die Bilanz nimmt, bekommt die Schwankungen ungefiltert in die Zahlen.

Derivate beruhigen – aber ziehen noch nicht

In den Derivatemärkten hat sich die Lage zwar abgekühlt, doch das ist eher Stabilisierung als Aufbruch. Die implizite 30-Tage-Volatilität sei deutlich gefallen, und die Funding-Rates bei Perpetuals liegen nur leicht im positiven Bereich. Das deutet auf vorsichtigen Optimismus hin – aber nicht auf aggressives neues Risiko-Kapital.

Gleichzeitig konkurriert Krypto gerade mit einem sehr attraktiven Alternativ-Narrativ: KI. Die Korrelation zu Softwarewerten habe zugenommen, Bitcoin lief zuletzt ähnlich schwach wie der Tech-Software-Sektor. Kann der Markt Kapital aus KI-Aktien und Rohstoffen zurückholen? Laut dem zitierten Marktkommentar fehlt dafür bislang eine neue, starke Geschichte, die Käufer dauerhaft anzieht.

Einordnung in zwei Zahlen: Der Kurs liegt aktuell bei 67.298 US-Dollar; auf 30 Tage steht damit ein Minus von 28,22% zu Buche.

Zumindest von der Makroseite könnten Impulse kommen: Die US-Inflation fiel im Januar auf 2,4% (nach 2,7% im Dezember), was Zinssenkungsfantasie stützt und reale Renditen sinken ließ – ein Umfeld, das nicht verzinslichen Assets tendenziell hilft. Kurzfristig richtet sich der Blick zudem auf ein erwartetes Urteil des US Supreme Court zu Zöllen noch in dieser Woche, das als möglicher Auslöser für neue Bewegung gilt.

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