Der Kryptomarkt steht dieser Woche unter erheblichem Druck. Bitcoin hält sich zwar knapp über der Marke von 70.000 Dollar, doch das Umfeld bleibt frostig: Steigende Anleiherenditen, ein erstarkter Dollar und explodierte Ölpreise infolge des Nahost-Kriegs belasten die Risikobereitschaft der Anleger spürbar.

Hinzu kommen anhaltende Abflüsse aus den US-amerikanischen Bitcoin-Spot-ETFs. Allein am Donnerstag zogen Investoren netto 90 Millionen Dollar ab — nach bereits 164 Millionen Dollar am Vortag. Der iShares Bitcoin Trust und der Fidelity-Bitcoin-Fonds führten diese Bewegung mit Abflüssen von 38 bzw. 26 Millionen Dollar an. Kein Wunder also, dass sich die Bären derzeit wohlfühlen.

Krieg, Öl und Zinsen: Ein toxisches Trio

Brent-Rohöl notiert um die 108 Dollar je Barrel — zwischenzeitlich war der Preis sogar auf rund 119 Dollar geschossen, nachdem israelische Angriffe auf iranische Gasanlagen und Gegenschläge auf Energieinfrastruktur im gesamten Nahen Osten für Panik gesorgt hatten. Die Sorge, dass Lieferunterbrechungen längerfristig anhalten könnten, hält den Markt in Atem. Saudi-Arabien warnte bereits, der Ölpreis könnte auf über 180 Dollar klettern, sollte der Konflikt nicht bis April beigelegt werden.

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Für Bitcoin und den Kryptomarkt ist das ein doppeltes Problem: Höhere Energiepreise schüren Inflationsängste, was Zentralbanken zu weiteren Zinserhöhungen veranlassen könnte — beides Gift für spekulative Assets. Die Gesamtmarktkapitalisierung aller Kryptowährungen fiel binnen 24 Stunden um 0,61 Prozent auf 2,41 Billionen Dollar. Meme-Coins verloren über 6 Prozent, während der KI- und Big-Data-Sektor als einer der wenigen Bereiche um 3,6 Prozent zulegen konnte.

Bitcoin weit vom Allzeithoch entfernt

Mit einem aktuellen Kurs von rund 70.564 Dollar notiert Bitcoin noch immer rund 44 Prozent unterhalb seines im Oktober 2025 aufgestellten Allzeithochs von 126.198 Dollar. Seit Jahresbeginn 2026 steht ein Minus von fast 20 Prozent zu Buche.

Etwas Rückhalt liefern zumindest die jüngsten regulatorischen Signale aus Washington: Klarstellungen von SEC und CFTC zur Behandlung von Kryptowerten haben zumindest größere Verluste verhindert. Gemini-Gründer Cameron Winklevoss etwa sprach zuletzt davon, dass die Aussichten für Krypto in Amerika so hell wie nie zuvor seien — auch unabhängig von einem formellen Gesetz.

Ob das reicht, um Bitcoin wieder nachhaltig in Bewegung zu bringen, hängt letztlich davon ab, wie lange der geopolitische Gegenwind anhält. Solange Öl und Anleiherenditen die Schlagzeilen dominieren, dürften auch Kryptoanleger in Lauerstellung bleiben.

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