Bertrandt Aktie: Operative Wende
Bertrandt ist zum Auftakt des neuen Geschäftsjahres die Rückkehr in die operative Gewinnzone gelungen. Trotz eines zweistelligen Umsatzrückgangs im Vergleich zum Vorjahr zeigt das Ergebnis erste Anzeichen einer Stabilisierung. Die Bestätigung der Jahresprognose unterstreicht die Zuversicht des Managements in ein sich schrittweise erholendes Marktumfeld.
Wichtige Kennzahlen des ersten Quartals (Q1 2025/2026):
- Umsatz: 234,1 Mio. Euro (-12 % zum Vorjahr)
- EBIT: 0,2 Mio. Euro (Vorjahr: -2,0 Mio. Euro)
- Freier Cashflow: 47 Mio. Euro (+24 % zum Vorjahr)
- Eigenkapitalquote: 46 % (Vorjahr: 42 %)
Rückkehr in die Gewinnzone
Das Unternehmen erwirtschaftete im ersten Quartal einen Umsatz von rund 234 Millionen Euro. Zwar entspricht dies einer Stabilisierung gegenüber dem unmittelbar vorangegangenen Quartal, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum steht jedoch ein Minus von 12 Prozent. Vor allem die schwache Nachfrage in Deutschland (-13 Prozent) und ein deutlicher Rückgang in Frankreich belasteten das Volumen.
Dennoch verbesserte sich die Profitabilität deutlich: Das operative Ergebnis (EBIT) drehte mit 0,2 Millionen Euro leicht ins Plus, nachdem im Vorjahr noch ein operativer Verlust von 2 Millionen Euro verzeichnet wurde. Auch das Ergebnis je Aktie verbesserte sich moderat auf -0,27 Euro. Parallel dazu stärkte das Unternehmen seine Bilanz und steigerte den freien Cashflow deutlich auf 47 Millionen Euro.
Diversifizierung fängt Marktschwäche auf
Kann Bertrandt die Abhängigkeit von der schwankenden Automobilkonjunktur dauerhaft verringern? Das Management setzt hierfür verstärkt auf die Bereiche Luftfahrt und Verteidigung, in denen zuletzt Erfolge erzielt wurden. Zudem beobachtet das Unternehmen gegen Ende des Quartals eine anziehende Nachfrage nach Forschungs- und Entwicklungsprojekten in Deutschland, da Kunden zuvor reduzierte Budgets wieder aufstocken.
Für das gesamte Geschäftsjahr 2025/2026 bestätigt Bertrandt seine Prognose. Diese sieht einen moderaten Anstieg der Gesamtumsatzerlöse und eine deutliche Steigerung des EBIT in den positiven Bereich vor. Die mittelfristige Zielmarge von 6 bis 9 Prozent bleibt bestehen. Konkrete Hinweise auf die Belastbarkeit dieser Erholung werden die kommenden Halbjahresergebnisse im Mai liefern.
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