Befesa Aktie: Zahlen enttäuschen
Der Industrie-Recycler Befesa hat heute vorläufige Geschäftszahlen für 2025 vorgelegt – und die Aktie reagiert mit deutlichen Verlusten. Das Papier verlor im XETRA-Handel 1,5 Prozent auf rund 32 Euro, nachdem das operative Ergebnis nur am unteren Ende der Prognosespanne landete.
Gewinn steigt kräftig, Umsatz schrumpft
Auf den ersten Blick zeigt sich ein zwiespältiges Bild: Der Nettogewinn legte um mehr als die Hälfte auf 80,5 Millionen Euro zu. Das bereinigte EBITDA kletterte um 14 Prozent auf 242,8 Millionen Euro – getragen von günstigen Zinkschmelzlöhnen und niedrigeren Betriebskosten. Der Umsatz hingegen rutschte um knapp fünf Prozent auf 1,18 Milliarden Euro ab. Verantwortlich dafür waren vor allem geringere Mengen im Bereich Sekundäraluminium.
Analysten zeigen sich gespalten: Nikolas Demeter von der Bank Metzler lobte die stabile Entwicklung und hob den robusten Free Cashflow hervor. Fabian Piasta von Jefferies bemängelte dagegen das operative Ergebnis am unteren Ende der Spanne – auch wenn dies erwartet worden war.
Ausblick bleibt vage
Das Management verzichtet vorerst auf eine konkrete Prognose für 2026. Der Grund: Der Zinkschmelzlohn dürfte sich von seinem historischen Tiefstand erholen. 2025 lag er bei nur 80 Dollar je Tonne, für 2026 rechnet Befesa mit 100 bis 130 Dollar. Das würde die Margen belasten.
Dennoch zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich: Höhere Stahlstaubvolumina in den USA sollen das Wachstum vorantreiben. Einen konkreten Ausblick will Befesa nach der Festlegung des Benchmark-Zinkschmelzlohns im März oder April vorlegen – zusammen mit den Zahlen zum ersten Quartal am 30. April.
Die UBS hält trotz der Reaktion an ihrer Kaufempfehlung fest und belässt das Kursziel bei 42 Euro. Analyst Olivier Calvet verweist auf die qualitativen Aussichten für EBIT und Verschuldung im laufenden Jahr.
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