Becton Dickinson Aktie: Erfolgsformel aufgegangen!
Becton Dickinson schließt die Transformation zum reinen Medizintechnik-Spezialisten ab. Mit frischem Kapital aus einem Milliarden-Deal und dem Beginn der Auszahlungen in einem langjährigen Rechtsstreit stellt das Unternehmen die Weichen neu. Kann die fokussierte Strategie „Connected Care“ den Konzern nun dauerhaft in die Wachstumsspur führen?
- 4 Mrd. USD Zufluss: Kapital aus dem Verkauf der Bioscience- und Diagnostik-Sparte.
- Aktienrückkäufe & Entschuldung: Jeweils 2 Mrd. USD für Rückkäufe und Tilgung.
- Rechtsstreit gelöst: Start der Auszahlungen aus dem 1 Mrd. USD schweren Herniennetz-Vergleich.
- Wachstumsmarkt GLP-1: 110 Mio. USD Investition in spezialisierte Spritzenproduktion.
Fokus auf vernetzte Medizin
Nach dem Abschluss der Transaktion mit der Waters Corporation letzte Woche konzentriert sich das Management nun auf das Segment „Connected Care“. Ziel ist es, ein integriertes Daten-Ökosystem zu schaffen, das die Medikamentenverwaltung, automatisierte Abgabesysteme und die Patientenüberwachung miteinander verknüpft.
Wie die Konzernleitung gestern auf der World Health Expo in Dubai erläuterte, liegt die Priorität auf der Weiterentwicklung von Infusionsmanagementsystemen. Eine neue Intelligenzebene soll die Patientensicherheit erhöhen und gleichzeitig die betriebliche Effizienz in Kliniken verbessern. Dieser strategische Pivot wird durch den Verkauf der Bioscience-Sparte ermöglicht, der dem Unternehmen liquide Mittel in Höhe von 4 Mrd. USD einbrachte.
Altlasten und neue Kapazitäten
Ein wichtiger Meilenstein gelang am vergangenen Samstag bei der Bewältigung rechtlicher Risiken. Becton Dickinson hat mit der Auszahlung der Entschädigungen aus dem über 1 Mrd. USD schweren Herniennetz-Vergleich begonnen. Rund 38.000 Kläger werden über ein Punktesystem entschädigt, das sich an der Qualität der medizinischen Nachweise orientiert. Mit diesem Schritt löst das Unternehmen eine langjährige Belastung der Bilanz auf, die aus Produkten der übernommenen Tochter Bard resultierte.
Parallel dazu investiert der Konzern massiv in die Zukunftsmärkte für Biologika und GLP-1-Therapien (Abnehmmedikamente). Die im letzten Monat begonnene Erweiterung des Standorts Columbus in Nebraska für 110 Mio. USD soll die Produktion von spezialisierten Neopak-Glasspritzen deutlich steigern. Damit reagiert das Unternehmen auf die weltweit explodierende Nachfrage nach Injektionslösungen für moderne Medikamente.
Solide Zahlen trotz Gegenwind
Die letzte Woche vorgelegten Zahlen für das erste Quartal 2026 unterstreichen die aktuelle Stabilität. Der Umsatz stieg auf 5,3 Mrd. USD, was einem Zuwachs von 1,6 % entspricht. Das bereinigte Ergebnis je Aktie (EPS) lag mit 2,91 USD leicht über den internen Prognosen, obwohl globale Zölle die Margen belasteten.
Das Management nutzt den Liquiditätspuffer aus der Waters-Transaktion konsequent zur Stärkung der Kapitalstruktur. Während 2 Mrd. USD direkt in den Abbau von Verbindlichkeiten fließen, dient die zweite Hälfte des Betrags einem beschleunigten Aktienrückkaufprogramm. Dies dürfte die Gewinnkennzahlen pro Aktie in den kommenden Quartalen zusätzlich stützen.
Mit der Fokussierung auf vernetzte Pflegesysteme und der Erweiterung der Produktionskapazitäten für GLP-1-Komponenten positioniert sich das Unternehmen für die nächste Wachstumsphase. Die Reduzierung der Rechtsrisiken schafft zudem Planungssicherheit für die kommenden Geschäftsjahre.
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