Bayer Aktie: Zwei Japan-Zulassungen
Während die großen strukturellen Herausforderungen rund um das Monsanto-Erbe die Schlagzeilen dominieren, meldet Bayer heute gleich zwei regulatorische Erfolge aus Japan — die Aktie reagiert dennoch mit leichten Abgaben.
Weniger Gadolinium, gleiche Bildqualität
Das MRT-Kontrastmittel Gadoquatrane erhält seine weltweit erste Marktzulassung — und zwar in Japan. Dort wird es unter dem Namen Ambelvist vertrieben. Der entscheidende Vorteil gegenüber herkömmlichen Mitteln: Pro Untersuchung kommt es mit 60 Prozent weniger Gadolinium aus, ohne dabei Abstriche bei der Bildqualität zu machen. Für ein Land mit einem der dichtesten Versorgungsnetzwerke im Bereich bildgebender Diagnostik ist das durchaus ein relevanter Markteintritt.
Eylea 8mg bekommt dritten Einsatzbereich
Parallel dazu genehmigte das japanische Gesundheitsministerium eine dritte Indikation für Eylea in der hochdosierten 8-mg-Variante. Das Augenheilmittel darf nun auch bei Patienten eingesetzt werden, deren Sehvermögen durch ein Makulaödem infolge eines retinalen Venenverschlusses beeinträchtigt ist. Damit schließt Japan zur EU auf, die diese Zulassung bereits erteilt hat. Besonders hervorzuheben: Laut Studiendaten erreichten 60 Prozent der betroffenen Patienten ein Behandlungsintervall von vier Monaten oder mehr — deutlich seltener also die belastende Injektion in den Augapfel als bei der niedrig dosierten 2-mg-Version.
Beide Meldungen sind substanziell, bewegen die Aktie am heutigen Morgen in Frankfurt allerdings kaum. Der Titel gibt rund ein Prozent auf etwa 37,22 Euro nach — ein Zeichen dafür, dass der Markt den regulatorischen Fortschritten im operativen Geschäft derzeit wenig Gewicht beimisst, solange die juristischen und finanziellen Altlasten aus der Monsanto-Übernahme ungeklärt bleiben.
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