Bayer setzt auf einen Befreiungsschlag in der Pharmasparte. Auf der J.P. Morgan Healthcare Conference in San Francisco präsentierte Pharma-Chef Stefan Oelrich konkrete Wachstumsziele: Spätestens ab 2027 soll die Division wieder mittlere einstellige Wachstumsraten erzielen. Die operative Marge soll bis 2030 auf rund 30% steigen – aktuell liegt die Guidance für 2025 bei 24-26%. Die Aktie reagierte deutlich und schloss am Mittwoch mit einem Plus von 7,16% als DAX-Tagesgewinner.

Die wichtigsten Fakten:
- Pharma-Sparte soll ab 2027 wieder wachsen
- Operative Marge bis 2030: Ziel 30% (vs. 24-26% für 2025)
- Fünf Blockbuster-Kandidaten in der Pipeline
- 2026 letztes Jahr mit Xarelto-Patentablauf-Belastung

Fünf Hoffnungsträger sollen Wachstum treiben

Oelrich setzt auf neuere Präparate als Wachstumstreiber: Nubeqa gegen Prostatakrebs, Kerendia für Nierenerkrankungen, Beyonttra als Herzmedikament und Lynkuet für Wechseljahresbeschwerden. Besondere Bedeutung kommt dem Gerinnungshemmer Asundexian zu. Nach einem Rückschlag 2023 lieferte das Präparat positive Ergebnisse in einer Schlaganfall-Studie. Der Pharma-Chef bezeichnete es als „den ersten nachweislich wirksamen oralen Faktor-XI-Hemmer, der das Risiko eines zweiten Schlaganfalls signifikant reduziert."

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2026 wird das letzte Jahr sein, in dem der Patentablauf des Blutverdünners Xarelto die Ergebnisse belastet. Danach sollen die neuen Produkte die Umsatzlücke mehr als kompensieren.

Analysten überwiegend optimistisch

Die Aktie hat seit ihrem April-Tief bei 18,38 Euro über 110% zugelegt. Barclays stufte den Titel Anfang Januar auf „Overweight" hoch. JP Morgan Chase bewertet die Aktie ebenfalls mit „Overweight", Goldman Sachs und Merrill Lynch empfehlen „Buy".

Zusätzlichen Rückenwind liefert die Hoffnung auf eine Eindämmung der Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten. Von ursprünglich rund 197.000 Roundup-Klagen sind 132.000 beigelegt oder als unzulässig eingestuft. Der US-Solicitor General unterstützte im Dezember eine Überprüfung eines Falls durch den Supreme Court.

Die Q4-Zahlen folgen am 25. Februar 2026. Analysten erwarten für 2025 einen Gewinn je Aktie von 4,70 Euro nach Verlusten in den Vorjahren.

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