Bayers Gentherapie-Tochter AskBio hat heute einen wichtigen Entwicklungsschritt bekannt gegeben: Die Patientenrekrutierung für die GenePHIT-Phase-2-Studie ist abgeschlossen. 173 Teilnehmer wurden an 46 Standorten in zwölf Ländern randomisiert — ein Meilenstein für den Konzern auf dem Weg zur Behandlung schwerer Herzinsuffizienz.

Was AB-1002 leisten soll

Im Mittelpunkt steht AB-1002, eine einmalig per intrakoronarer Infusion verabreichte Gentherapie. Sie soll das Herz dazu bringen, einen modifizierten Inhibitor zu produzieren, der ein bestimmtes Enzym blockiert — Protein-Phosphatase 1, das mit kongestiver Herzinsuffizienz in Verbindung gebracht wird. Die Therapie richtet sich an Erwachsene mit nicht-ischämischer Kardiomyopathie und NYHA-Klasse-III-Herzinsuffizienz, ergänzend zur Standardbehandlung.

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Zugelassen ist AB-1002 bisher nicht. Vorläufige Phase-1-Daten, veröffentlicht im Fachjournal Nature Medicine, zeigten jedoch keine therapiebedingten unerwünschten Ereignisse und klinisch relevante Verbesserungen bei mehreren Wirksamkeitsendpunkten. Erste Ergebnisse aus der laufenden Phase-2-Studie werden für die erste Jahreshälfte 2027 erwartet.

Volle Pipeline, voller Terminkalender

Der Studienmeilenstein fügt sich in eine breitere Aufstellung ein. 2025 erzielte Bayer fünf Erstzulassungen in der Pharmasparte sowie sechs positive Phase-3-Ergebnisse. Ab 2027 peilt der Konzern mittleres einstelliges Umsatzwachstum an — nach dem vollständigen Auslaufen des Patentschutzes für den Gerinnungshemmer Xarelto im laufenden Jahr.

Anleger haben in den kommenden Wochen gleich mehrere Termine im Blick:

  • 24. April: Hauptversammlung, Abstimmung über Dividende von 0,11 Euro je Aktie
  • 27. April: Beginn der mündlichen Verhandlungen vor dem US Supreme Court im Glyphosat-Komplex
  • Zweite Junihälfte: Erwartetes Urteil im Glyphosat-Verfahren
  • 12. Mai: Quartalszahlen

Besonders das Supreme-Court-Verfahren bleibt ein zentraler Unsicherheitsfaktor. Für 2026 erwartet Bayer einen tief negativen freien Cashflow — allein klagebedingte Auszahlungen sollen rund fünf Milliarden Euro betragen. Die Aktie notiert seit Jahresbeginn rund fünf Prozent im Plus, liegt aber noch deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 49,17 Euro. Das Urteil im Glyphosat-Komplex dürfte maßgeblich bestimmen, in welche Richtung sich das ändert.

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