BioNTech und Pfizer beenden ihre laufende US-Studie zur aktualisierten COVID-19-Impfstoffgeneration. Nicht Sicherheitsbedenken haben den Schritt ausgelöst, sondern schlicht fehlende Teilnehmer — ein deutliches Zeichen dafür, wie weit die Pandemie aus dem Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt ist.

Warum die Studie scheiterte

Die Studie richtete sich an gesunde Erwachsene zwischen 50 und 64 Jahren und sollte Post-Marketing-Daten für die neuesten Impfstoffformulierungen liefern. Ursprünglich waren zwischen 25.000 und 30.000 Teilnehmer geplant. Bereits am 6. März wurde die Rekrutierung geschlossen — zu langsam, zu wenig Interesse. Laut einem Pfizer-Schreiben an die Studienleiter vom 30. März endet die aktive Überwachung der Teilnehmer am 3. April.

BioNTech und Pfizer betonen ausdrücklich: Das Sicherheitsprofil des Impfstoffs steht nicht in Frage. Das Datenmaterial aus dem kleinen Teilnehmerpool wäre schlicht nicht statistisch auswertbar gewesen.

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Rückzug aus der Pandemie, Vormarsch in der Onkologie

Der Studienabbruch passt zum strategischen Bild, das BioNTech für 2026 zeichnet. Die Umsatzprognose liegt bei 2,0 bis 2,3 Milliarden Euro — nach 2,9 Milliarden Euro im Jahr 2025. Der Rückgang spiegelt die sinkende Nachfrage nach COVID-Impfstoffen wider.

Gleichzeitig investiert das Unternehmen massiv in die Krebsforschung. Die bereinigten F&E-Ausgaben sollen 2026 auf 2,2 bis 2,5 Milliarden Euro steigen. Finanziert wird das aus einem beachtlichen Liquiditätspuffer: Zum Jahresende 2025 verfügte BioNTech über 17,2 Milliarden Euro in Kasse und Wertpapieren.

Bis Ende 2026 sollen 15 laufende Phase-3-Studien im Onkologiebereich aktiv sein. Besonders im Blick der Analysten: Interimsdaten für Pumitamig beim triple-negativen Brustkrebs, Gotistobart beim Plattenepithelkarzinom der Lunge sowie Phase-2-Daten für T-Pam bei Endometriumkarzinom — letzteres gilt als möglicher Auslöser für den ersten eigenständigen Onkologie-Produktlaunch.

Die Aktie reagierte auf die Nachricht mit einem leichten Plus von rund 0,5 Prozent im frühen US-Handel. Das Kapitel COVID-Impfstoffe schließt sich — das nächste soll mit Krebstherapien geschrieben werden.

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