Die Leverkusener von Bayer sind gestern Abend empfindlich getroffen worden. -3,8 % sind es am Ende geworden. Die Aktie erreichte einen Kurs von nur noch 38,71 Euro, was ausgesprochen schade ist: Noch am Vortag notierte der Titel endlich wieder oberhalb der Marke von 40 Euro. Wichtige Nachrichten jedoch waren nicht zu vernehmen, mehr beiläufige im Normalfall unbedeutendere Hinweise. So gibt es positive Studientagen für das Nierenmedikament „Kerendia“, was aber auch nicht den Eindruck machte, hier stünde eine echte Wende bevor.

Bayer: Noch immer nicht ganz befreit

Vielmehr bleiben die Unsicherheiten, während sich gleichzeitig mehrere richtungsweisende Termine nähern.

Ein zentrales Element ist das geplante Settlement zu Roundup-Klagen. Ein Gericht in St. Louis hat Anfang März eine vorläufige Genehmigung erteilt, die Opt-out-Frist läuft bis zum 4. Juni. Das Modell ist auf eine Laufzeit von bis zu 21 Jahren ausgelegt. Voraussetzung für seine Wirksamkeit ist eine sehr hohe Beteiligungsquote der Kläger.

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Parallel dazu rückt der 27. April in den Fokus. An diesem Tag beginnen die mündlichen Verhandlungen vor dem US Supreme Court. Im Kern geht es um die Frage, ob das Bundesrecht Vorrang vor einzelstaatlichen Warnhinweisregelungen hat. Ein entsprechendes Urteil wird bis Ende Juni erwartet und könnte die Grundlage für einen Großteil der offenen Klagen verändern.

Auf Ebene der Bundesstaaten entstehen zusätzliche Hebel. Erste Gesetze erkennen bereits ein bundesweit genehmigtes Pestizid-Label als ausreichende Verteidigung gegen bestimmte Klagen an. Weitere Initiativen befinden sich in Vorbereitung.

Gleichzeitig erhält das operative Geschäft Unterstützung durch das Pharmasegment. Präparate wie Nubeqa und Kerendia entwickeln sich weiterhin robust und werden von Analysten als zentrale Wachstumstreiber hervorgehoben. Die Börsen interessieren sich aber aktuell dafür kaum, wie wir oben angezeigt haben.

Formal ist die Aktie noch im Aufwärtstrend. Sie knabbert aber an der Marke von 40 Euro heftiger als gedacht. Analysten sehen das Papier dennoch dramatisch höher.

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