BASF Aktie: Weniger Lichtblicke!

BASF steht an einem entscheidenden Wendepunkt. Während der Konzern mit milliardenschweren Übernahmen und Standortverlagerungen seine Zukunftsfähigkeit sichern will, wachsen bei Anlegern die Zweifel. Kann der strategische Umbau den Abwärtstrend der Aktie stoppen?
BASF übernimmt Alsachimie komplett
Mit der vollständigen Übernahme des Joint Ventures Alsachimie setzt BASF ein klares Signal im wichtigen Polyamid-Geschäft. Der Kauf der verbleibenden 49% von DOMO Chemicals sichert dem Konzern nicht nur die volle Kontrolle über den französischen Produktionsstandort, sondern auch den Zugang zu kritischen Rohstoffen:
- Strategische Rohstoffe: Vollständiger Zugriff auf Adipinsäure und Hexamethylendiaminadipat
- Wertschöpfungskette: Stärkung der Position im lukrativen Polyamid-6.6-Markt
- Timing: Die Transaktion wurde zum 1. Juli 2025 wirksam
Parallel dazu trennt sich BASF weiter von nicht-strategischen Geschäften – der Verkauf des Styrodur®-Geschäfts an BACHL wurde Ende Juni abgeschlossen.
Elektronik-Materialien: BASF setzt auf Asien
In einem bemerkenswerten Schachzug verlegt der Chemieriese die Führung seines Electronic-Materials-Geschäfts nach Taipeh. Die Entscheidung zeigt, wie ernst BASF den Halbleitermarkt nimmt:
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- Kundennähe: Bessere Erreichbarkeit für asiatische und US-amerikanische Chip-Hersteller
- Innovationsmotor: Anbindung an das taiwanesische Halbleiter-Ökosystem
- Wettbewerbsdruck: Reaktion auf die wachsende Dominanz Asiens in der Halbleiterindustrie
Doch während BASF in Asien expandiert, sichert der Konzern gleichzeitig seine europäischen Standorte. Die jüngste Zukunftsvereinbarung für Schwarzheide mit der brandenburgischen Landesregierung soll den Wandel zur nachhaltigen Industrie vorantreiben.
Analysten skeptisch – Aktie unter Druck
Trotz der strategischen Initiativen bleibt die Stimmung an den Märkten verhalten. Die BASF-Aktie notiert aktuell bei 41,72 Euro – rund 23% unter dem 52-Wochen-Hoch von 53,98 Euro. Die Investmentbank Oddo BHF warnte jüngst vor möglichen Prognoseanpassungen.
Die entscheidende Frage: Können die strukturellen Maßnahmen den Konzern aus der Talsohle führen? Die am 30. Juli erwarteten Quartalszahlen könnten erste Antworten liefern – und der Aktie neuen Schwung verleihen. Bis dahin dürften Anleger weiter abwartend bleiben.
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