BASF zieht Konsequenzen aus der schwachen Ertragslage: Der Chemiekonzern verlagert große Teile seiner digitalen Dienstleistungen nach Indien und streicht weltweit Jobs. Die Maßnahmen sind Teil eines umfassenden Sparprogramms, das die Komplexität reduzieren und die Kosten senken soll. Die Börse reagiert skeptisch.

Die wichtigsten Fakten:
- Neuer "Digital Hub" in Hyderabad startet im ersten Quartal 2026
- Weltweiter Stellenabbau im Digitalbereich bis 2030
- Standortvereinbarung schützt Ludwigshafen bis Ende 2028 vor betriebsbedingten Kündigungen
- Vorläufige Jahreszahlen 2025 zeigten Umsatzrückgang trotz solidem Cashflow

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Verlagerung nach Indien im Fokus

Noch im laufenden Quartal eröffnet BASF einen globalen Digital Hub in Hyderabad. Die Bündelung von IT- und Digitalkompetenzen am kostengünstigeren indischen Standort soll Effizienzgewinne bringen und digitale Services für den gesamten Konzern beschleunigen. Die Verlagerung ist eine direkte Antwort auf den Margendruck in der Chemieindustrie.

Die Kehrseite: Der Personalumbau trifft auch den Stammsitz Ludwigshafen. Weltweit will BASF die Belegschaft im Bereich Global Digital Services bis 2030 deutlich verkleinern. Immerhin sichert eine Ende 2025 geschlossene Standortvereinbarung den Ludwigshafener Mitarbeitern bis mindestens Ende 2028 Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen.

Handlungsdruck nach schwachem Geschäftsjahr

Die vorläufigen Zahlen für 2025 offenbarten einen leichten Umsatzrückgang. Zwar generierte der Konzern einen soliden Free Cashflow, doch die rückläufigen Erlöse erhöhen den Druck auf das Management. Die nun angekündigte Restrukturierung zielt auf eine stärkere Standardisierung des digitalen Portfolios und die Konzentration auf Kerngeschäfte.

Am 27. Februar 2026 legt BASF die finalen Jahreszahlen vor. Erst dann wird das volle Ausmaß der operativen Entwicklung sichtbar – und ob die eingeleiteten Maßnahmen ausreichen, um den Konzern nachhaltig auf Kurs zu bringen.

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