BASF Aktie: Analysten-Warnung ignoriert
Die BASF-Aktie legt am Dienstag um knapp zwei Prozent zu – und das, obwohl die Deutsche Bank vor einem deutlichen Gewinnrückgang im vierten Quartal warnt. Analystin Virginie Boucher-Ferte rechnet mit einem Minus von 17 Prozent beim operativen Ergebnis. Die Investoren scheinen die Schwäche jedoch bereits einkalkuliert zu haben.
Die wichtigsten Fakten:
- Aktienkurs steigt auf 44,66 Euro (+1,78 Prozent)
- Deutsche Bank bestätigt Hold-Rating mit Kursziel 45 Euro
- Q4-Prognose: EBIT-Rückgang um 17 Prozent erwartet
- Schwache Nachfrage in fast allen Geschäftsbereichen
- Endgültige Zahlen folgen am 27. Februar 2026
Gewinneinbruch voraus
Die Deutsche Bank zeichnet für das Schlussquartal 2025 ein ernüchterndes Bild. Analystin Boucher-Ferte sieht das operative Ergebnis um 17 Prozent unter dem Vorjahreswert. Verantwortlich dafür: eine anhaltend schwache Nachfrage, die nahezu alle Unternehmensbereiche erfasst hat.
Einziger Lichtblick bleibt das Segment Surface Technologies, das sich dem allgemeinen Abwärtstrend entziehen konnte. Das Kursziel von 45 Euro entspricht nahezu dem aktuellen Handelsniveau – die Analystin sieht damit kaum Aufwärtspotenzial.
Strukturelle Herausforderungen belasten
Die Chemiebranche steht 2026 vor erheblichen Problemen. Deutsche Produktionsstandorte leiden unter Industriestrompreisen, die das Drei- bis Fünffache des US-Niveaus erreichen. Für den wichtigen amerikanischen Markt prognostizieren Branchenexperten lediglich 0,3 Prozent Wachstum.
BASF setzt auf neue Technologien, um gegenzusteuern. Das Unternehmen gilt als Vorreiter beim Einsatz autonomer KI-Systeme in Forschung und Produktion. Ob diese Effizienzgewinne die Standortnachteile kompensieren können, bleibt abzuwarten.
Entscheidung am 27. Februar
Am 27. Februar präsentiert BASF die finalen Geschäftszahlen für 2025. Dann zeigt sich, ob der prognostizierte Gewinneinbruch eintrifft oder ob Surface Technologies das Gesamtergebnis stärker stützen kann als derzeit angenommen. Die heutige Kursstärke deutet darauf hin, dass Anleger entweder auf eine positive Überraschung spekulieren oder die Dividendenrendite in den Fokus rücken.
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