Der Ludwigshafener Chemiekonzern steckt in der Zwickmühle: Während strategische Zukäufe die Zukunft sichern sollen, zerren schwache China-Geschäfte und geteilte Analystenurteile am Kurs. Am Dienstag verlor die Aktie deutlich an Boden.

Die wichtigsten Fakten:
- Aktueller Kurs rutscht auf 43,50 Euro (-1,3%)
- Analysten-Spreizung: Kursziele zwischen Underweight und Outperform
- Übernahme von AgBiTech für nachhaltigen Pflanzenschutz
- Q4-Zahlen am 27. Februar im Fokus

Geteiltes Echo aus den Analysehäusern

Die Einschätzungen zur BASF-Aktie könnten kaum weiter auseinanderklaffen. Bernstein Research zeigt sich optimistisch und hebt das Kursziel von 51 auf 53 Euro an. Analyst James Hooper erwartet zwar konservative Jahresprognosen für 2026, rechnet aber mit einem höheren bereinigten operativen Ergebnis.

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JPMorgan sieht dagegen strukturelle Probleme. Die Bank bleibt bei "Underweight" und verweist auf massive Überkapazitäten in China, die europäischen Herstellern das Leben schwer machen. Barclays stößt ins selbe Horn und senkt das Kursziel mit Verweis auf schwache Absätze und stagnierende Preise.

Strategische Weichenstellung trotz Gegenwind

BASF setzt derweil auf Wachstum durch Zukäufe. Mit der Übernahme des US-Spezialisten AgBiTech verstärkt der Konzern sein Portfolio im biologischen Pflanzenschutz – ein Segment mit Zukunftspotenzial. Die Tochter trinamiX verkündete zudem eine Partnerschaft mit Eurofins Agro für mobile Nährstoffanalysen im Pferdefutter-Bereich.

Diese Schritte zeigen: BASF investiert gezielt in nachhaltige Geschäftsfelder, um langfristig vom Trend zu umweltfreundlicheren Lösungen zu profitieren.

Was am 27. Februar auf dem Spiel steht

Die Quartalszahlen für Q4 2025 werden zeigen, wie stark der Konzern tatsächlich unter dem China-Druck leidet. Anleger erwarten konkrete Antworten zur Profitabilität und dazu, ob die strategischen Initiativen bereits erste messbare Erfolge bringen. Bei anhaltendem Margenverfall dürfte sich die skeptische Haltung einiger Analysten verfestigen.

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