Glencore hat sein Geschäftsjahr 2025 mit einem Gewinn von 0,4 Milliarden USD abgeschlossen – nach einem Verlust von 1,6 Milliarden USD im Vorjahr. Diese Trendwende ist der Kern des gestern veröffentlichten Geschäftsberichts und schlägt sich direkt in der Vergütung der Führungsebene nieder.

CEO-Bonus verdeutlicht die Erholung

CEO Gary Nagle erhielt für 2025 eine Gesamtvergütung von knapp 7,5 Millionen USD – ein Anstieg von rund 42 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Verantwortlich dafür war vor allem die Bonuskomponente, die um 2,2 Millionen USD zulegte. Das Grundgehalt blieb mit 2,15 Millionen USD stabil. Auch der Verwaltungsrat profitierte: Dessen Gesamtbezüge stiegen von 8,1 auf 10,3 Millionen USD.

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Die verbesserte Ertragslage hängt auch mit dem Handelsgeschäft zusammen. Geopolitische Spannungen – etwa im Nahen Osten – trieben die Volatilität an den Energie- und Rohstoffmärkten und damit auch die Handelsvolumina. Davon konnte Glencore als einer der größten Rohstoffhändler weltweit profitieren.

Listing-Frage bleibt im Raum

Unabhängig von den Zahlen hält sich eine strategische Debatte: Nagle hatte bereits früher angedeutet, eine Verlagerung des Hauptlistings von London nach New York zu prüfen, um eine höhere Bewertung zu erzielen. Ein solcher Schritt wäre für den Finanzplatz London ein empfindlicher Verlust.

Die Aktie hat sich über zwölf Monate mit einem Plus von rund 60 Prozent deutlich erholt und notiert knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 6,13 Euro. Ob der Kurs dieses Niveau nachhaltig überwindet, dürfte vor allem davon abhängen, wie sich die Rohstoffpreise und eine mögliche Listing-Entscheidung entwickeln – zwei Faktoren, die Anleger in den kommenden Monaten im Blick behalten sollten.

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