Barrick Mining Aktie: Starkes Geschäftsjahr
Barrick Mining hat den nächsten konkreten Schritt Richtung Börsengang seiner nordamerikanischen Sparte vollzogen. Mit Wirkung zum heutigen Mittwoch tritt ein siebenköpfiges Führungsteam seinen Dienst an — ein klares Signal, dass die IPO-Pläne ernst genommen werden.
Die neue Führungsstruktur
Das neu formierte Team soll die Minen in Nevada und der Dominikanischen Republik eigenständig leiten. Tim Cribb übernimmt den Posten des Chief Operating Officer, Wessel Hamman wird CFO, und Megan Tibbals — bislang General Manager beim Nevada Gold Mines Joint Venture — wechselt als Chief Technical Officer in die neue Struktur. Richard Peattie rückt zum Group Chief Technical Officer von Barrick auf.
CEO Mark Hill begründete die Neuaufstellung damit, dass die geplante Einheit „dedizierte Führung benötigt, um sich auf ihre spezifischen Prioritäten zu konzentrieren".
Was beim IPO auf dem Spiel steht
Der Börsengang, der noch in diesem Jahr erfolgen soll, umfasst Barricks Anteile an den Joint Ventures in Nevada und der Dominikanischen Republik — beide gemeinsam mit Newmont — sowie das vollständig eigene Fourmile-Projekt in Nevada. Letzteres hat zuletzt zweimal in Folge seine Goldressourcen verdoppelt und weist nun 2,6 Millionen Unzen angezeigte sowie 13 Millionen Unzen vermutete Ressourcen aus. Das Bohrbudget soll 2026 auf 150 bis 160 Millionen US-Dollar steigen, nach 91 Millionen im Vorjahr.
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Der Spin-off würde die hochwertigen nordamerikanischen Assets von Barricks Betrieben in politisch riskanteren Regionen wie Mali und Pakistan trennen. Marktbeobachter taxieren den Wert der neuen Einheit auf mehr als 60 Milliarden US-Dollar.
Starkes Fundament, günstiges Umfeld
Der Zeitpunkt kommt Barrick entgegen. Der Goldpreis legte heute auf rund 4.760 US-Dollar je Unze zu, getragen von geopolitischen Spannungen und Unsicherheiten rund um Zölle und Konjunktur. Die Barrick-Aktie hat in den vergangenen sechs Monaten rund 61 Prozent zugelegt — deutlich mehr als der Branchendurchschnitt.
Finanziell steht das Unternehmen solide da: Im vierten Quartal 2025 erzielte Barrick einen operativen Cashflow von 2,73 Milliarden US-Dollar und einen freien Cashflow von 1,62 Milliarden US-Dollar — beides neue Rekordwerte. Der Gewinn je Aktie erreichte mit 1,43 US-Dollar ebenfalls ein Allzeithoch, die Quartalsdividende wurde auf 42 Cent je Aktie mehr als verdoppelt.
Für 2026 plant Barrick eine Goldproduktion von 2,90 bis 3,25 Millionen Unzen. Die All-in Sustaining Costs werden mit 1.760 bis 1.950 US-Dollar je Unze erwartet — ein spürbarer Anstieg gegenüber dem Vorjahr, der die Margenentwicklung im Blick behalten lässt, während der IPO-Zeitplan Gestalt annimmt.
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