Barrick Mining Aktie: Rekordjagd
Der Goldrausch ist zurück und zieht den Minenriesen mit nach oben. Getrieben von einer massiven Prognoseanhebung durch Bernstein notiert das Papier auf dem höchsten Stand seit einem Jahrzehnt. Doch angesichts einer günstigen Bewertung im Branchenvergleich stellt sich die Frage: Ist der Angriff auf die 50-Dollar-Marke erst der Anfang einer langfristigen Neubewertung?
Bernstein liefert den Treibstoff
Verantwortlich für den jüngsten Schub ist vor allem eine aggressive Einschätzung des Analysehauses Bernstein vom Mittwoch. Die Experten hoben ihr Goldpreisziel für 2026 auf beachtliche 4.180 US-Dollar pro Unze an. Diese Projektion befeuerte die Stimmung rund um Barrick Mining sofort, da ein derartiger Preisanstieg bei dem Edelmetall direkt auf die Margen der Produzenten durchschlägt.
Nachdem der Goldpreis bereits im Jahr 2025 um über 60 Prozent zugelegt hatte, deutet die neue Prognose darauf hin, dass die Hausse noch lange nicht vorbei ist. Investoren setzen darauf, dass Barrick als einer der größten Produzenten der Welt überproportional von dieser Entwicklung profitieren wird.
Bewertung trotz Höhenflug attraktiv?
Trotz des Anstiegs auf rund 47,44 US-Dollar (Schlusskurs NYSE vom Donnerstag) wirkt die Aktie fundamental nicht überteuert. Mit einem geschätzten Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von etwa 12,8 wird Barrick weiterhin mit einem Abschlag gegenüber Wettbewerbern wie Newmont gehandelt. Diese Diskrepanz signalisiert, dass der Markt die verbesserte operative Lage – insbesondere nach der Beilegung des Streits in Mali Ende 2025 – möglicherweise noch nicht vollständig eingepreist hat.
Technisch untermauert wird die Stärke durch den stabilen Verlauf oberhalb der 20- und 50-Tage-Linien. Das Erreichen neuer Mehrjahreshochs bestätigt den robusten Aufwärtstrend.
Strategische Pläne und Zahltag im Februar
Abseits der reinen Goldpreis-Spekulation treibt das Management die Wertsteigerung aktiv voran. Aktuell prüft das Unternehmen einen Börsengang (IPO) für seine nordamerikanischen Vermögenswerte, um verborgene Werte für die Aktionäre zu heben.
Die Nagelprobe für die aktuelle Euphorie folgt am 5. Februar 2026. Dann wird Barrick die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vorlegen. Diese Zahlen müssen beweisen, wie viel der rekordhohen Goldpreise tatsächlich als freier Cashflow im Unternehmen hängen geblieben ist und ob Spielraum für höhere Dividenden besteht. Bis dahin bleibt die psychologisch wichtige Marke von 50 US-Dollar das unmittelbare Ziel der Bullen.
Barrick Mining-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Barrick Mining-Analyse vom 09. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Barrick Mining-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Barrick Mining-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 09. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Barrick Mining: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








