Barrick Mining Aktie: Achtung, Bremsklotz!
Nach der starken Rally der vergangenen sechs Monate hat sich der Blick auf Barrick Gold zuletzt spürbar verändert. Im Markt rücken nun vor allem die Erwartungen an das Geschäftsjahr 2026 in den Vordergrund – und genau diese Neubewertung drückt auf den Kurs. Was steckt hinter der vorsichtigeren Stimmung?
Kursbild dreht kurzfristig
In den letzten Handelstagen gab die Aktie nach. Als ein technisches Signal gilt dabei, dass der Kurs am Dienstag unter den einfachen 50-Tage-Durchschnitt (SMA) fiel. Gleichzeitig ist die jüngste Schwäche vor dem Hintergrund einer zuvor starken Entwicklung zu sehen: Über sechs Monate legte das Papier deutlich zu und schnitt damit besser ab als der breitere Goldminen-Sektor.
Treiber der Rally waren laut Ausgangslage vor allem hohe Goldpreise und eine robuste Ertragslage. Nun richtet sich der Fokus stärker darauf, wie sich Produktion und Kosten im kommenden Jahr entwickeln.
Prognose 2026: Weniger Gold, höhere Kosten
Für 2026 erwartet das Unternehmen eine Goldproduktion von 2,90 bis 3,25 Millionen Unzen. Das läge leicht unter dem Vorjahreswert: 2025 wurden 3,26 Millionen Unzen produziert. Als Gründe für den Rückgang werden die übliche Minensequenzierung sowie geplante Wartungsarbeiten genannt.
Parallel rechnet Barrick mit steigenden Gesamtkosten (All-in Sustaining Costs, AISC). Für 2026 wird eine Spanne von 1.760 bis 1.950 US-Dollar je Unze in Aussicht gestellt. Als Kostentreiber nennt der Ausblick unter anderem niedrigere Erzgehalte, höhere Preise für wichtige Verbrauchsmaterialien sowie angepasste Annahmen zum Goldpreis.
Projekte und Kupfer-Schwerpunkt
Trotz der kurzfristig gedämpften Produktions- und Kostenprognose treibt Barrick mehrere Wachstumsprojekte voran, darunter Goldrush, die Erweiterung von Pueblo Viejo, Fourmile und den Lumwana Super Pit. Diese Vorhaben laufen demnach planmäßig und sollen künftiges Wachstum ermöglichen.
Besonders im Fokus steht die Erweiterung der Lumwana-Kupfermine in Sambia. Sie gilt als Kandidat für eine Tier-One-Kupfermine und soll perspektivisch eine Jahresproduktion von 240.000 Tonnen Kupfer erreichen. Diese stärkere Ausrichtung auf Kupfer wird als Faktor genannt, um die Abhängigkeit vom Goldpreis zu verringern.
Zum Bild für 2026 gehören damit zwei gegenläufige Punkte: eine vorsichtigere Produktions- und Kostenprognose auf der einen Seite – und mehrere laufende Projekte, inklusive der geplanten Lumwana-Ausweitung, auf der anderen.
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