Barrick Mining Aktie: Fehlende Initiative?
Barrick Mining kämpft auf zwei Fronten: Ein Gericht hat am Wochenende eine Klage gegen das Unternehmen zugelassen, die direkt das Nevada-Kerngeschäft betrifft. Gleichzeitig drücken steigende Produktionskosten auf die Margen — trotz eines Goldpreises, der sich aktuell zwischen 4.493 und 4.660 US-Dollar je Unze bewegt.
Rechtliches Risiko für Nevada Gold Mines
Der Beschluss vom 21. März gibt einer Klage grünes Licht, die auf spezifische Vereinbarungen rund um das Nevada Gold Mines Joint Venture abzielt — eines der wichtigsten Assets im sogenannten Tier-One-Portfolio des Unternehmens. Analysten sehen darin ein neues Risiko für Produktionspläne und mögliche zusätzliche finanzielle Rückstellungen.
Die Aktie reagierte bereits gegen Ende der vergangenen Woche mit intraday-Verlusten von über drei Prozent. Auf Monatssicht hat der Titel rund 22 Prozent verloren.
Höhere Kosten, stabiles Produktionsziel
An der Produktionsguidance für 2026 hält Barrick fest: 2,9 bis 3,25 Millionen Unzen Gold sind das Ziel — bereinigt um die Ende 2025 veräußerten Minen Hemlo und Tongon, was organisch einem Wachstum von rund 1,5 Prozent entspricht.
Das Problem liegt auf der Kostenseite. Die All-in Sustaining Costs (AISC) sollen 2026 zwischen 1.760 und 1.950 US-Dollar je Unze liegen — ein Anstieg von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Treiber sind Mine-Sequencing an den großen Standorten sowie anhaltender Kostendruck bei Bergbauverbrauchsmaterialien.
Dividende erhöht, Rückkaufprogramm pausiert
Auf der Kapitalseite zeigt sich Barrick solide: Mit einer Nettocashposition von rund zwei Milliarden US-Dollar zu Jahresbeginn verfügt das Unternehmen über ausreichend Spielraum. Die Quartalsdividende wurde zuletzt um 40 Prozent auf 0,175 US-Dollar je Aktie angehoben, was einer Dividendenrendite von etwa 4,2 Prozent entspricht. Das Aktienrückkaufprogramm wurde für 2026 hingegen nicht verlängert.
Entscheidend für die zweite Jahreshälfte wird sein, ob Barrick die Kostensteigerungen durch stabile Produktion an seinen margenstarken Standorten auffangen kann — und wie schnell das Nevada-Verfahren an Kontur gewinnt.
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