Barrick profitiert derzeit von Rekordständen beim Goldpreis und stellt zugleich das Finanzressort an der Unternehmensspitze neu auf. Parallel klärt der Konzern einen langwierigen Streit in Mali und bereitet die Zahlenvorlage für das Gesamtjahr vor. Für Anleger rückt damit die Frage in den Vordergrund, wie stark sich das aktuelle Preisumfeld in den Margen niederschlägt.

Neuer CFO ab März

Barrick hat Helen Cai zur neuen Finanzchefin (CFO) und Senior Executive Vice President ernannt. Die Entscheidung wurde am 19. Januar bekanntgegeben, der Amtsantritt ist für den 1. März vorgesehen.

Cai folgt auf Graham Shuttleworth, der das Unternehmen nach der Präsentation der Jahreszahlen verlassen wird. Sein Ausscheiden ist nach der Bilanzkonferenz Anfang Februar geplant. Helen Cai gehört seit 2021 dem Board an und verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in Kapitalmärkten sowie in M&A-Transaktionen, unter anderem durch eine langjährige Tätigkeit bei Goldman Sachs.

Die anstehende Zahlenvorlage Anfang Februar bildet damit auch den Übergangspunkt in der Finanzführung: Shuttleworth verantwortet noch den Abschluss 2025, Cai startet danach mit einer klaren Ausgangsbasis in ihr Mandat.

Konfliktlösung in Mali

Operativ stärkt Barrick seine Position in Westafrika. Der Konzern hat einen länger schwelenden Streit mit der Regierung Malis über den Loulo-Gounkoto-Komplex beigelegt. Die Vereinbarung stellt die volle Kontrolle über die Mine wieder her und beseitigt Unsicherheit, die zuvor auf den regionalen Produktionskennzahlen lag.

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Parallel verändert sich das politische Umfeld: Am 19. Januar wurde Hilaire Bebian Diarra, ein früherer Barrick-Manager, von der malischen Übergangsregierung zum neuen Bergbauminister ernannt. Dies dürfte die Abstimmung zwischen Staat und Unternehmen erleichtern und die Rahmenbedingungen für den Betrieb des Komplexes stabilisieren.

Goldpreis als Kurstreiber

Der Markt reagiert bislang positiv auf die Kombination aus klärenden Personal- und Standortentscheidungen und dem außergewöhnlich starken Goldpreisumfeld. Am 22. Januar schloss die Barrick-Aktie an der NYSE bei 49,24 US‑Dollar.

Wichtige Eckpunkte:

  • Personal: Helen Cai wird CFO, bekanntgegeben am 19. Januar, wirksam ab 1. März 2026.
  • Goldmarkt: Gold-Futures erreichten am 22. Januar ein Rekordhoch von 4.920 US‑Dollar je Unze.
  • Mali: Streit um Loulo-Gounkoto beigelegt; früherer Barrick-Manager zum Bergbauminister ernannt.
  • Bewertung: Kurs um 49,24 US‑Dollar, der Fokus der Analysten liegt auf einer möglichen Margenausweitung im vierten Quartal.

Der starke Rückenwind kommt klar vom Goldpreis: Die Notierungen haben in dieser Woche die Marke von 4.900 US‑Dollar überschritten, der Spotpreis liegt bei rund 4.887 US‑Dollar, die Futures bei bis zu 4.920 US‑Dollar je Unze. Für große Produzenten wie Barrick entsteht damit ein sehr vorteilhaftes Umsatzumfeld.

Analysten rechnen für das vierte Quartal 2025 mit einem Rekordniveau beim Free Cashflow im Goldsektor. Barricks ungesicherte Produktionsstrategie ermöglicht es dem Unternehmen, die vollen Preisspitzen mitzunehmen und damit besonders stark von der aktuellen Rallye zu profitieren.

Blick auf den Februar

Im Mittelpunkt steht nun der Ergebnisbericht Anfang Februar. Dann legt Barrick erstmals Zahlen vor, in denen sowohl das hochgerechnete Goldpreisniveau als auch die bereinigte Situation in Mali sichtbar werden. Gleichzeitig entsteht damit die finanzielle Ausgangslage für die Amtszeit von Helen Cai als CFO.

Für die weitere Einschätzung der Aktie im Jahr 2026 wird entscheidend sein, in welchem Umfang Barrick die außergewöhnlichen Goldpreise in Free Cashflow und konkrete Rückflüsse an die Anteilseigner übersetzt.

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