In wenigen Tagen legt Barrick die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Neben den Kennzahlen richten Investoren den Blick vor allem auf mögliche strategische Weichenstellungen. Im Raum steht insbesondere die Frage, ob es konkrete Hinweise zu einer Abspaltung des Nordamerika-Geschäfts geben wird.

Strategische Optionen im Fokus

Ein zentrales Thema sind die Überlegungen, die nordamerikanischen Vermögenswerte auszugliedern. Entsprechende Pläne hängen nach Berichten von der Zustimmung des Joint-Venture-Partners Newmont ab. Die anstehende Bilanzvorlage gilt daher als möglicher Anlass, diese Optionen klarer zu umreißen oder einzuordnen.

Zugleich kommt Bewegung ins Top-Management. Am 19. Januar kündigte das Unternehmen einen Wechsel in der Finanzleitung an. Helen Cai übernimmt zum 1. März die Position der Finanzchefin (CFO).

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Rückenwind vom Rohstoffumfeld

Die operative Entwicklung hängt stark von den Preisen für Gold und Kupfer ab. Der Goldpreis legte 2025 deutlich zu und hält sich auch zu Jahresbeginn 2026 auf hohem Niveau. Das stützt grundsätzlich die Ertragslage der Produzenten.

Barrick profitiert zudem als wichtiger Kupferproduzent von den hohen Kupferpreisen des vergangenen Jahres. Für 2026 sehen Marktbeobachter die Perspektiven bei Kupfer allerdings weniger einheitlich. Die weitere Preisentwicklung beider Metalle bleibt daher ein zentraler Einflussfaktor für das Ergebnis.

Vor diesem Hintergrund hat die Aktie in den vergangenen Monaten deutlich zugelegt und neue 52‑Wochen-Höchststände erreicht.

Wichtige Eckdaten im Überblick

  • Nächster Termin: Veröffentlichung der Ergebnisse für Q4 und das Gesamtjahr 2025
  • Datum der Zahlen: 5. Februar 2026
  • Management: Helen Cai wird zum 1. März neue CFO
  • Strategischer Schwerpunkt: Mögliche Abspaltung des Nordamerika-Geschäfts
  • Marktkontext: Starke Goldpreisentwicklung im Jahr 2025

Ausblick auf den 5. Februar

Mit der Veröffentlichung der Jahreszahlen erhält der Markt konkrete Informationen zur Geschäftsentwicklung im Umfeld hoher Gold- und Kupferpreise. Gleichzeitig dürfte das Management Position zu den Überlegungen rund um die nordamerikanischen Assets beziehen. Für die weitere Wahrnehmung des Titels werden damit sowohl die Profitabilität 2025 als auch die strategische Agenda für 2026 entscheidend sein.

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