Barrick Aktie: Gleichbleibende Performance?
Heute liefert Barrick seine Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 – und das ausgerechnet in einer Phase, in der der Goldmarkt wild ausschlägt. Nach dem heftigen Rücksetzer der vergangenen Woche ist die Nervosität spürbar. Entscheidend ist jetzt, ob der Konzern in diesem Umfeld operative Stabilität und belastbare Perspektiven zeigen kann.
Was heute ansteht – und was der Markt erwartet
Laut der Unternehmensankündigung vom 7. Januar kommen die Ergebnisse vor US-Börsenstart um 6:00 Uhr ET. Um 11:00 Uhr ET folgt ein Live-Webcast mit Management-Präsentation und anschließender Fragerunde mit Analysten.
Für das Q4 2025 liegt die EPS-Schätzung bei 0,87 US-Dollar (Benzinga). Zum Vergleich: Im dritten Quartal meldete Barrick 0,58 US-Dollar je Aktie und verfehlte die Erwartung um 0,01 US-Dollar – die Aktie legte am Folgetag trotzdem zu. Das zeigt: Nicht jede kleine Abweichung ist entscheidend, solange der Ausblick überzeugt.
Goldmarkt als Kurstreiber – und Stresstest
Der Hintergrund ist ungewöhnlich: Gold erlebte am 30. Januar 2026 laut CFI Trading den größten Tagesrückgang seit den 1980ern – mehr als 12% an einem Tag. Auslöser war dem Bericht zufolge die Nominierung von Kevin Warsh als nächster Fed-Chef durch Präsident Trump. Solche politischen Impulse können Zins- und Dollarerwartungen verschieben – und damit direkt auf den Goldpreis durchschlagen.
Zuletzt kam es aber zu einer schnellen Gegenbewegung: Am 4. Februar sprang Gold laut Quelle um mehr als 6% – der größte Tagesgewinn seit 2008. Genau in dieses Spannungsfeld fallen die heutigen Zahlen.
Auch die Aktie hat das zu spüren bekommen: Der Kurs liegt aktuell bei 39,84 Euro, in den letzten 7 Tagen ging es um 8,42% abwärts. Der RSI (14 Tage) steht bei 28,4, was auf eine deutlich überverkaufte Phase hindeutet – passend zur jüngsten Gold-Korrektur.
Produktion, Projekte, Cash: Das sind die Stellschrauben
Operativ ist nicht nur der Goldpreis wichtig, sondern auch die eigene Förderleistung. Barrick stellte für 2025 eine zurechenbare Goldproduktion von 3,15 bis 3,5 Mio. Unzen in Aussicht (ohne Loulo-Gounkoto, das vorübergehend ausgesetzt ist). Das wäre weniger als die 3,91 Mio. Unzen aus 2024.
Parallel treibt das Unternehmen mehrere große Vorhaben voran:
- Goldrush: Hochlauf mit Ziel 400.000 Unzen pro Jahr bis 2028
- Fourmile: auf dem Weg zur Prefeasibility-Studie, mit laut Bericht doppelt so hohen Gehalten wie Goldrush
- Reko Diq (Pakistan, Kupfer/Gold): in Phase 2 ausgelegt auf 460.000 Tonnen Kupfer und 520.000 Unzen Gold pro Jahr, erster Output bis Ende 2028 erwartet
Finanziell geht Barrick laut Zacks mit einem soliden Polster in den Termin: Ende Q3 lagen die Barmittel bei rund 5 Mrd. US-Dollar. Der operative Cashflow stieg im Quartal auf etwa 2,4 Mrd. US-Dollar (+105% zum Vorjahr), der freie Cashflow auf rund 1,5 Mrd. US-Dollar (von 444 Mio. im Vorjahresquartal). Die Verschuldung wirkt laut Benzinga mit einem Debt-to-Equity von 0,19 vergleichsweise niedrig.
Zum heutigen Termin dürfte damit vor allem zählen: Wie viel Rückenwind liefert der Cashflow in einem volatilen Goldumfeld – und wie klar bestätigt das Management Zeitplan und Prioritäten bei den großen Projekten für die kommenden Jahre.
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