Barrick liefert starke Zahlen ab – und schraubt zugleich kräftig an der Ausschüttung. Der Konzern profitierte im vierten Quartal von einem Umfeld hoher Edelmetallpreise und meldete Ergebnisse klar über den Erwartungen. Parallel stellt das Management eine größere Strukturmaßnahme in Nordamerika in Aussicht, die 2026 wichtiger werden könnte.

Die wichtigsten Punkte auf einen Blick:
- Umsatz und Gewinn je Aktie über Konsens
- Quartalsdividende um 140% erhöht
- Neue Politik: 50% des Free Cashflows sollen an Aktionäre fließen
- Nordamerika-Assets könnten per Spin-off/IPO eigenständig werden

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Starke Quartalszahlen, neue Ausschüttungslogik

Im Schlussquartal 2025 stieg der Umsatz auf 5,98 Mrd. US-Dollar. Analysten hatten im Schnitt 5,15 Mrd. US-Dollar erwartet. Auch beim Gewinn je Aktie übertraf Barrick die Schätzungen deutlich: 1,04 US-Dollar statt erwarteter 0,85 US-Dollar.

Direkt daran gekoppelt folgt der nächste Schritt bei der Kapitalrückgabe. Die Quartalsdividende steigt um 140% auf 0,42 US-Dollar je Aktie. Auszahlungstermin ist am 16. März 2026, Stichtag (Record Date) am 27. Februar. Hintergrund ist eine neue Ausschüttungspolitik: Künftig sollen 50% des Free Cashflows an die Aktionäre gehen. Allein im vierten Quartal lag der Free Cashflow bei 1,62 Mrd. US-Dollar.

Spin-off/IPO in Nordamerika rückt näher

Neben den Zahlen treibt das Unternehmen eine mögliche Neuordnung des Nordamerika-Portfolios voran. Unter CEO Mark Hill bereitet Barrick einen möglichen Börsengang (IPO) oder Spin-off der nordamerikanischen Gold-Assets vor. Ziel ist es, bestimmte regionale Aktivitäten separat aufzustellen.

Passend dazu zeigen jüngste Meldungen auch Bewegung auf Investorenseite: Profund Advisors LLC erhöhte seinen Anteil im dritten Quartal um rund 45,9% und hielt damit über 210.000 Aktien im Wert von knapp 6,9 Mio. US-Dollar.

Goldpreis: Erholt, aber volatil

Der Rückenwind kommt weiter vom Edelmetallmarkt, auch wenn der zuletzt spürbar schwankte. Spot-Gold wurde zuletzt bei rund 4.955 bis 5.021 US-Dollar je Unze genannt, Silber bei nahe 80 US-Dollar.

Zuvor hatte es eine deutliche Korrektur gegeben: Gold rutschte unter 4.500 US-Dollar, nachdem Präsident Trump am 30. Januar Kevin Warsh als neuen Fed-Vorsitzenden nominiert hatte. Inzwischen hat sich der Preis wieder in Richtung 5.000 US-Dollar zurückgearbeitet. CIBC nennt zudem einen langfristigen Durchschnittspreis von 6.000 US-Dollar – ein Umfeld, das Barricks Planung für 2026 stützen dürfte.

Die nächste konkrete Marke für Aktionäre ist damit vor allem die Dividendenabwicklung: Am 27. Februar zählt, wer für die Zahlung am 16. März 2026 berücksichtigt wird – und die neue 50%-Free-Cashflow-Formel macht künftige Ausschüttungen stärker von der Cashflow-Entwicklung abhängig.

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