Mobotix meldet für das abgelaufene Geschäftsjahr 2024/25 die Rückkehr in die schwarzen Zahlen. Nach deutlichen Verlusten im Vorjahr treiben vor allem ein starkes US-Geschäft und eine bilanzielle Entlastung durch den Großaktionär den Kurs heute massiv nach oben. Kann das Unternehmen diesen Wachstumskurs nachhaltig halten?

Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick:
* Umsatz: 52,7 Mio. Euro (+5,3 %)
* EBIT: +8,3 Mio. Euro (Vorjahr: -3,1 Mio. Euro)
* Konzernergebnis: +2,8 Mio. Euro (Vorjahr: -5,2 Mio. Euro)
* Wachstum USA: +46 % im isolierten US-Markt
* Bilanz: Forderungsverzicht über 12,0 Mio. Euro durch Mehrheitsaktionär

Operative Wende durch US-Wachstum und Thermal-Technik

Der Turnaround spiegelt sich deutlich in der Profitabilität wider. Während Mobotix im Vorjahr noch ein negatives operatives Ergebnis (EBIT) von 3,1 Millionen Euro ausweisen musste, sprang dieser Wert im Geschäftsjahr 2024/25 auf plus 8,3 Millionen Euro. Neben einer leichten Senkung der Personalkosten auf 21,2 Millionen Euro stützte vor allem der Produktumsatz das Ergebnis, der um 6,2 Prozent auf 46,0 Millionen Euro zulegte.

Regional zeigen sich dabei deutliche Verschiebungen. Während das Geschäft in der Region Asien-Pazifik um 23 Prozent einbrach, entwickelten sich die Märkte in Amerika hochdynamisch. Besonders der US-Markt stach mit einem Umsatzplus von 46 Prozent hervor. Auf Produktebene erwies sich die Thermal-Technologie als stärkster Treiber: Der Umsatz in diesem Segment kletterte um 40 Prozent auf 8,1 Millionen Euro und steuert nun 18 Prozent zum Gesamtumsatz bei.

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Bilanzielle Entlastung durch Großaktionär

Parallel zur operativen Erholung verbesserte sich die Bilanzstruktur signifikant. Der Mehrheitsaktionär CERTINA verzichtete auf Forderungen in Höhe von 12,0 Millionen Euro aus bestehenden Darlehen. Diese Maßnahme führte zusammen mit dem positiven Jahresergebnis dazu, dass die Eigenkapitalquote zum Stichtag Ende September auf 21,3 Prozent stieg – ein Plus von 4,5 Prozentpunkten.

Die verbleibenden Restdarlehen wurden zudem langfristig bis zum 31. Dezember 2028 verlängert. Marktbeobachter werten diese Kombination aus operativer Genesung und der massiven Entschuldung als zentralen Faktor für die aktuelle Neubewertung an der Börse. Die Aktie reagierte heute mit hoher Volatilität und notierte zeitweise deutlich über der Marke von 1,50 Euro.

Der nächste wichtige Termin für Anleger ist der 24. Februar, an dem die offizielle Feststellung des Jahresabschlusses erfolgt. Am 17. April folgt die ordentliche Hauptversammlung, auf der die Details zur weiteren Wachstumsstrategie im Fokus stehen dürften. Das Erreichen der Gewinnzone bildet hierfür die fundamentale Basis.

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