Pernod Ricard Aktie: Trendwende im Blick?
Pernod Ricard legt übermorgen die Ergebnisse für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2026 vor. Nach einem verhaltenen Start in das neue Fiskaljahr warten Investoren gespannt darauf, ob der Spirituosenriese die prognostizierte Wachstumsdelle bereits hinter sich lassen konnte. Die Zahlen werden zeigen, wie widerstandsfähig das Geschäft mit Premium-Marken in einem dynamischen Marktumfeld tatsächlich ist.
- Termin: Donnerstag, 19. Februar 2026, ab 9:00 Uhr.
- Kernpunkte: Organische Umsatzentwicklung und Schutz der operativen Marge.
- Strategie: Portfolio-Optimierung durch jüngste Verkäufe wie Mumm Napa.
Fokus auf die operative Marge
Die Ausgangslage ist herausfordernd. Bereits im vergangenen Geschäftsjahr musste das Unternehmen einen organischen Umsatzrückgang von drei Prozent hinnehmen, auch wenn dieser Wert leicht über den Markterwartungen lag. Für den Auftakt des laufenden Jahres 2026 dämpfte das Management die Hoffnungen jedoch frühzeitig und warnte vor schrumpfenden Erlösen im ersten Quartal.
Anleger achten nun besonders darauf, ob Pernod Ricard seine operative Marge trotz des schwierigen Starts stabilisieren kann. Ein zentraler Baustein ist hierbei die Konzentration auf das Premium-Segment. Der Verkauf der Schaumweinmarke Mumm Napa im vergangenen Dezember unterstreicht diesen Kurs. Durch die Trennung von Randbereichen versucht der Konzern, seine Profitabilität zu schützen und das Markenportfolio zu straffen.
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Ausblick auf das zweite Halbjahr
Die Präsentation am Donnerstagmorgen wird von CEO Alexandre Ricard und Finanzchefin Hélène de Tissot geleitet. Neben den harten Fakten zum ersten Halbjahr steht vor allem die Bestätigung der Prognose im Mittelpunkt. Bisher geht das Unternehmen davon aus, dass sich die Geschäftsentwicklung nach der schwachen ersten Phase in der zweiten Jahreshälfte spürbar verbessern wird.
Ob diese Zuversicht gerechtfertigt ist, wird maßgeblich von der Entwicklung in den Kernmärkten abhängen. Die Veröffentlichung der detaillierten Ergebnisse und der anschließende Webcast am Donnerstagvormittag dürften Klarheit darüber bringen, ob die Trendwende bereits eingeleitet ist.
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