Aventis Energy Aktie: Bohrergebnisse stehen bevor
Das Bohrprogramm am Corvo-Uranprojekt im Athabasca-Becken nähert sich seinem Ende — und die Spannung steigt. Erstmals in der Geschichte des Projekts wird die hochgradige Manhattan-Oberflächenmineralisierung auf ihre Tiefenausdehnung getestet. Oberflächenproben hatten dort Urangehalte von bis zu 8,10 % U3O8 geliefert, ohne dass je eine Bohrung folgte.
Was die Bohrkerne zeigen müssen
Das Winterprogramm startete am 9. Februar 2026 und umfasst acht bis zehn Bohrlöcher über insgesamt 2.500 bis 3.000 Meter. Ziel ist flachlagender, basement-gehosteter Uran im Bereich des Manhattan-Ziels — einer elektromagnetischen Leitfähigkeitszone, die mit Schwerkraftanomalien zusammenfällt.
Aventis Energy hält eine Option auf 75 % am Corvo-Projekt und finanziert die gesamte Explorationskampagne. Standard Uranium fungiert als Projektbetreiber. Der Vorbereitung dienten ein hochauflösender Gravitationssurvey über mehr als 29 Linienkilometer sowie über 5.000 Einzelmessstationen — ausgewertet in Zusammenarbeit mit Convolutions Geoscience Corporation.
Das Projekt liegt rund 60 Kilometer östlich von Camecos McArthur River Mine, einer der bedeutendsten Uranlagerstätten weltweit. Die Geologie gilt als vergleichbar mit Vorkommen wie Rabbit Lake sowie den jüngst entdeckten GMZ- und Ackio-Zonen.
Uranmarkt mit Rückenwind
Die Ergebnisse fallen in ein angespanntes Marktumfeld. Der Uranspot-Preis liegt aktuell bei rund 86,20 US-Dollar je Pfund — ein Anstieg von über 33 % gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig hat Kasatomprom sein Produktionsziel für 2026 um rund 10 % gesenkt, was knapp 8 Millionen Pfund U3O8 weniger als geplant bedeutet. Auch Cameco hat seine Förderguidance für McArthur River nach unten korrigiert.
Die Aktie selbst steht unter Druck: Seit Jahresbeginn hat sie rund 17 % verloren und notiert nahe ihrem 52-Wochen-Tief. Die Marktkapitalisierung beläuft sich auf rund 20,39 Millionen kanadische Dollar.
Die anstehenden Assay-Ergebnisse werden zeigen, ob die Oberflächendaten am Manhattan-Showing tatsächlich auf eine tiefreichende Mineralisierung hindeuten. Bestätigen die Bohrkerne das Potenzial, wäre das ein substanzieller Schritt für ein Unternehmen, das bislang ausschließlich Explorationsausgaben verbucht.
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