Autodesk befindet sich mitten in einer Phase der Neuausrichtung. Zwischen millionenschweren Investitionen in künstliche Intelligenz, einem signifikanten Stellenabbau und vorsichtigeren Analystenkommentaren sucht das Unternehmen nach neuer Dynamik. Die bevorstehenden Quartalszahlen stehen nun im Zentrum der Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer.

Gemischte Signale der Analysten

Das Analysehaus Loop Capital senkte kürzlich das Kursziel für die Autodesk-Aktie deutlich von 320 auf 250 US-Dollar und stufte das Papier auf „Hold“ herab. Auch andere Institute wie Barclays korrigierten ihre Erwartungen nach unten, wenngleich die langfristigen Bewertungen teilweise optimistischer bleiben. Der Markt reagiert spürbar auf diese Anpassungen: Mit einem aktuellen Kursniveau knapp über dem 52-Wochen-Tief von 190,10 Euro spiegelt sich die kurzfristige Skepsis der Anleger wider.

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Fokus auf KI und Effizienz

Um die technologische Führung zu behaupten, investiert Autodesk 200 Millionen US-Dollar in das KI-Forschungsunternehmen World Labs. Ziel dieser Kooperation ist die Integration räumlicher Intelligenz in die eigenen 3D-Softwarelösungen. Finanziert wird dieser Kurs auch durch strukturelle Einschnitte. Rund 7 Prozent der Belegschaft – etwa 1.000 Stellen – werden im Zuge einer globalen Restrukturierung abgebaut. Managementangaben zufolge ist dies der finale Schritt einer mehrjährigen Transformation, um Ressourcen gezielt in Cloud-Plattformen und KI-Projekte zu lenken.

Zusätzlich sorgt ein Rechtsstreit für Aufsehen: Autodesk hat eine Markenrechtsklage gegen Google eingereicht. Dabei geht es um den Namen „Flow“, den Google für eine KI-Video-Software nutzt, den Autodesk jedoch bereits seit September 2022 für eigene Produkte beansprucht. Wie schnell kann der Software-Spezialist diesen komplexen Umbau trotz rechtlicher und personeller Herausforderungen in messbare Erfolge verwandeln?

Erwartungen an die Quartalszahlen

Ende Februar veröffentlicht Autodesk die Ergebnisse für das vierte Quartal 2026. Marktbeobachter erwarten im Konsens einen Gewinn pro Aktie (EPS) von etwa 2,63 US-Dollar bei einem Umsatz von 1,91 Milliarden US-Dollar. Für das gesamte Geschäftsjahr 2026 bleibt die offizielle Prognose des Unternehmens bestehen: Autodesk peilt hierbei einen Gewinn pro Aktie in der Spanne von 10,18 bis 10,25 US-Dollar an.

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