Die AT&S-Aktie war nicht immer der Liebling der Börsianer. Besonders im Jahr erlebte das Papier einen schmerzhaften Absturz und das gesamte vergangene Jahr über arbeiteten die Bullen mühselig daran, eben diese Entwicklung wieder auszugleichen. Genau das ist aber gelungen und beim Blick nach vorn versprüht das Unternehmen viel Optimismus. Das Wachstum soll sich fortsetzen, was die Vergrößerung von Reinraumflächen in Leoben nun eindrucksvoll unterstreicht.

Von derzeit 760 soll es auf 2.300 Quadratmeter aufwärts gehen. Damit würden die Reinraumflächen sich in etwa verdreifachen. Genau das ist laut AT&S auch nötig, da die Nachfrage aus dem KI-Segment nicht abzureißen scheint. Genau dort verortet CEO Michael Mertin aktuell die größten Wachstumsimpulse, welche anscheinend auch genutzt werden sollen.

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AT&S verliert keine Zeit

Der Umbau erstreckt sich über zwei Stockwerke und umfasst Unternehmensangaben zufolge auch Büro- sowie Lager- und Logistikflächen. Bei der Gelegenheit soll die Qualität des Reinraums auch gleich auf ISO6 angehoben werden. Trotz dieser Vorhaben wird mit einem schnellen Ende der Maßnahmen gerechnet. Schon bis Sommer sollen die neuen Anlagen stehen und dann eine Erhöhung der Produktion erlauben.

Zu den besten Kunden von AT&S gehören US-Chipgiganten wie AMD und Intel. Da dort aktuell vieles für eine steigende Nachfrage spricht, ist die Wahrscheinlichkeit für Trickel-Down-Effekte bei der AT&S-Aktie nicht eben gering. Daher zeigen die Bullen sich auch von ihrer besten Seite. Die AT&S-Aktie konnte am Donnerstagmorgen um 2,7 Prozent bis auf 39,40 Euro steigen. Zeitweise stand mit 39,85 Euro auch schon ein frisches 52-Wochen-Hoch auf dem Ticker.

Wende geglückt

Dass AT&S heute nicht mehr nur an Sparen, sondern auch an Expansion denkt, ist mit das deutlichste Anzeichen für einen erfolgreichen Turnaround. Ob es noch mehr Luft nach oben gibt und auch die 40-Euro-Marke fallen wird, das hängt nun davon ab, wie weit der KI-Boom noch tragen mag. Zahlen des taiwanischen Chipherstellers TSMC lieferten kürzlich Anzeichen dafür, dass auf der Nachfrageseite von einem Abschwung noch nichts zu sehen ist.

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